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22.12.2017, 16:40

DFB verkündet Ende des Projekts

China-Testspiele werden nicht fortgesetzt

Die Freundschaftsspielserie der chinesischen U-20-Junioren gegen Mannschaften der Regionalliga Südwest wird nicht fortgesetzt. Das teilte der DFB am Freitagnachmittag mit.

Testspiel der U 20 Chinas gegen Schott Mainz
Einziges Duell einer angedachten Serie: das Testspiel der U 20 Chinas gegen Schott Mainz.
© imagoZoomansicht

"Nach eingehenden Gesprächen" hätten sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Chinesische Fußball-Verband (CFA) auf ein Ende der eigentlich für die restliche Spielzeit 2017/18 vorgesehenen Freundschaftsspielserie verständigt, teilte der Verband mit.

Nachdem das Auftaktsspiel der Serie beim TSV Schott Mainz unterbrochen worden war, weil die chinesische Mannschaft das Feld verlassen hatte, als durch eine kleine Gruppe friedlicher Zuschauer tibetische Flaggen im Stadion gezeigt wurden, waren weitere Testspiele für das Jahr 2017 bereits am 24. November 2017 abgesagt worden. Eine Aufnahme der Freundschaftsspielserie wird es nun nicht mehr geben.

Dass es nach der zunächst verkündeten Unterbrechung der Testspielserie noch einmal weitergehen würde, war nicht zu erwarten gewesen. Nach dem Eklat beim Premierenspiel befürchteten beide Fußballverbände eine weitere Eskalation, für die vorgesehene und kurzfristig abgesagte Partie beim FSV Frankfurt hatten sich bereits Aktivisten angekündigt.

Einnahmen entgehen den Klubs

Durch die Absage der Freundschaftsspiele entgehen den teilnehmenden Teams der Regionalliga Südwest die in Aussicht gestellten Einnahmen: 15.000 Euro hätte jeder Viertligist für die Partie gegen Chinas U-20-Auswahl kassiert. "Die Antrittsprämie ist im Etat fest eingeplant", hatte Giuseppe Lepore, Geschäftsführer von Wormatia Worms, bereits erklärt.

bru

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 20.11., 13:08 Uhr
Eklat bei Premiere von Chinas U 20
Der erste Auftritt der chinesischen U-20-Nationalmannschaft im Rahmen der umstrittenen Freundschaftsspiele gegen Mannschaften aus der Regionalliga Südwest ist von einem Eklat überschattet worden. Nachdem einige Aktivisten die Flagge Tibets gehisst hatten, verließen die Chinesen den Platz. Doch die Auswahl aus China wird sich wohl daran gewöhnen müssen. DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann wird sich nochmal mit der Delegation unterhalten. Thema? Meinungsfreiheit.
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17 Leserkommentare

ToppiTrainergott
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26.12.2017 | 21:30

@Sonnenloewe

Ich kapiere nicht, was ein chinesisches Restaurant in Deutschland damit zu tun hat. Der chinesische [...]
Sonnenloewe
Beitrag melden
26.12.2017 | 19:56

Wir kommen soeben von unserem lieblings china restaurant zurück

@semsenmann - habe sie dort vo[...]
dantyren
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26.12.2017 | 00:29

Kommunikationsstörungen

Ich sehe es wie Kalawrititnov, in China würden bestimmt alle die hier posten, schon ausgeschnüffelt [...]
Semsemnamm
Beitrag melden
25.12.2017 | 18:23

@Sonnenlöwe:

Sie offenbaren hier ein sehr merkwürdiges Demokratieverständnis. Und ein sehr merkwürdiges Grundrechtsverständnis.
[...]
intosomethin
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25.12.2017 | 13:40

Austausch ja, aber Meinungsfreiheit auch ja.

Die Idee des internationalen Austausches fand ich klasse; allerdings nicht zu jedem Preis.

Die entgan[...]

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