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07.12.2017, 16:12

Norderstedt: Umzug in neue Sportanlage in Aussicht

Heyne bleibt bis 2019 und hat eine Mission

Viertligist Eintracht Norderstedt steht im Mittelfeld der Regionalliga Nord, fernab von Aufstiegshoffnungen und Abstiegssorgen. Auf 14 Punkte Vorsprung ist Spitzenreiter Hamburger SV II enteilt, 16 Punkte ist der Tabellenkeller entfernt. Da die Schleswig-Holsteiner im Oktober auch aus dem Landespokal flogen, denken die Klubverantwortlichen hauptsächlich an die mittelfristige Zukunft, haben aber mit Trainer Dirk Heyne auch noch ein Ziel in dieser Saison.

Dirk Heyne
Bleibt bis 2019 in Norderstedt: Cheftrainer Dirk Heyne.
© imagoZoomansicht

Seit Oktober 2016 ist Heyne bei der Eintracht tätig, zuvor hatte der ehemalige Bundesliga-Profi (24 Spiele für Borussia Mönchengladbach) und DDR-Nationalspieler (neun Einsätze) im Nachwuchsbereich des Klubs gearbeitet. Nun wurde der Kontrakt des 60-Jährigen bis 2019 verlängert. Das Ziel: Der Coach soll Norderstedt weiterhin konkurrenzfähig halten und womöglich den einen oder anderen Ausreißer in der Tabelle ermöglichen. Der Aufstieg in die 3. Liga ist dabei aber vorerst kein realistischer Traum, auch weil der Klub zunächst an seiner Infrastruktur arbeiten muss.

Da kürzlich erst eine Machbarkeitsstudie von SPD und CDU in Auftrag gegeben wurde, könnte der Verein schon bald das Vereinsgelände an der Ochsenzoller Straße verlassen. Denn die Stadt prüft, ob dort Wohnungen für rund 3000 Menschen entstehen können. Die Eintracht dürfte dafür in eine zwei Kilometer entfernte Sportanlage umsiedeln, die mit entsprechenden Baumaßnahmen sogar Drittliga-Ansprüchen genügen würde. Eine Kapazität von rund 5000 Zuschauern ist im Gespräch. Vor allem aber hätte der Klub die Chance, sich breiter aufzustellen. Aufgrund beengter Verhältnisse und mangelnden Trainingsmöglichkeiten müssen Talente aktuell immer wieder weggeschickt werden, sehr zum Bedauern von Präsident Reenald Koch.

Eintracht peilt Platz vier an

Bei allen Gedankenspielen um die Zukunft: Die aktuelle Saison schon jetzt zu den Akten legen, will in Norderstedt niemand. Da der Regionalligist keine Chance mehr auf den Pokalgewinn hat - Schuld daran ist die Niederlage am grünen Tisch gegen den Niendorfer TSV - soll Heyne sein Team in der Liga am Ende zumindest auf Platz vier führen, hinter den Top-Teams HSV II, Weiche Flensburg und Wolfsburg II.

pau/hb

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Vorname:Dirk
Nachname:Heyne
Nation: Deutschland


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