Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
11.10.2017, 17:19

Cheftrainer Faber gibt sich kämpferisch

"Sind konkurrenzfähig": Unterföhring gibt sich nicht auf

Seine Premiere als neuer Cheftrainer des FC Unterföhring ist Peter Faber gründlich misslungen: Erst konnte der 59-Jährige aus persönlichen Gründen gar nicht an der Seitenlinie seines neuen Klubs stehen. Dann fing sich der FCU auch noch eine bittere 1:5-Schlappe beim FC Ingolstadt II ein. Trotzdem glaubt der neue Coach an sein Team - auch wenn der Abstand zum rettenden Ufer wächst.

Philipp Schmidt
Unterföhrings Philipp Schmidt (li.) im Zweikampf.
© imagoZoomansicht

Nach dem 2:3 gegen den Abstiegskonkurrenten SV Seligenporten hatte der FCU vergangene Woche die Notbremse gezogen und sich von Cheftrainer Thomas Seethaler getrennt. Den Aufsteiger irgendwie in der Liga halten soll nun Peter Faber, der einst unter dem heutigen Unterhachinger Drittliga-Coach Claus Schromm als Co-Trainer arbeitete. Sein erstes Spiel fand allerdings ohne den neuen Chefcoach statt. Der ältere Bruder von FCU-Präsident Franz Faber musste aufgrund eines privaten Termins passen. "Der Termin stand schon seit Monaten fest", erklärte er. "Das war nicht zu ändern." Vertreten wurde der Trainer durch seinen Sohn Andreas (29), doch auch dieser konnte nicht verhindern, dass der FC Unterföhring bei Ingolstadt II mit 1:5 unter die Räder kam.

Seit 14 Spielen wartet der FCU damit weiter auf den ersten Sieg und verliert mit fünf Zählern auf dem Konto so langsam den Anschluss an die Relegationsplätze. Diese sind momentan acht, das rettende Ufer sogar elf Punkte entfernt. Ein aussichtsloses Unterfangen? Peter Faber sah das nicht so. "Wir sind konkurrenzfähig und noch lange nicht geschlagen", gab er sich kämpferisch.

Faber: "In jedes Spiel gehen, als ob es unser letztes wäre"

Für den Rest der Saison möchte der Trainer nun den Reset-Knopf drücken und "in jedes Spiel gehen, als ob es unser letztes wäre". Spielerisch kann der FCU mithalten, wovon auch 17 Saisontore zeugen. Das Problem ist jedoch die Naivität, die viel zu häufig bestraft wird: 35 Gegentore und damit so viele wie bei keinem anderen Bayern-Regionalligisten stehen bei den Unterföhringern zu Buche. Die aktuelle Krise sei für Faber deshalb "eine Frage des Selbstvertrauens. Dadurch fehlt die Stabilität, das einzige, was uns jetzt hilft, ist ein Erfolgserlebnis". Das soll nun am kommenden Samstag gegen den VfR Garching folgen.

pau/mh

Tabellenrechner Regionalliga Bayern
 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu P. Faber

Vorname:Peter
Nachname:Faber
Nation: Deutschland

Vereinsdaten

Vereinsname:FC Unterföhring
Internet:http://www.fcunterfoehring.de/


DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine