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03.08.2017, 22:26

Münchner Milliardär will den Löwen eigenes Stadion bauen

Unternehmer Mey: "Der Himmel ist das Limit für 1860"

Gerhard Mey ist fest entschlossen, 1860 München wieder zu einem großen Klub zu machen. In einem Interview spricht der Milliardär über seine Pläne für ein neues Stadion, den "werten Herrn Ismaik" - und sogar von der Meisterschaft.

Fans von 1860 München
Regionalliga? Unternehmer Gerhard Mey hat ganz andere Pläne mit 1860 München.
© imagoZoomansicht

Hasan Ismaik sprach noch in der Vorsaison von seinen Champions-League-Träumen mit 1860 München, Gerhard Mey hat mindestens genauso große Ambitionen: Der Münchner Unternehmer hat seine Pläne unterstrichen, beim derzeitigen Regionalligisten einzusteigen und ihn wieder ganz nach oben zu führen.

"Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass wir die Meisterschaft von 1966 wiederholen können", sagte der 61-Jährige der "Süddeutschen Zeitung". "Wir sollten uns erreichbare Ziele setzen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass mittelfristig das mittlere Drittel der ersten Liga unser Ziel ist. Vielleicht geht es sogar hoch ins erste Drittel." Wenn "wir erst ein bisschen Geld verdient haben, dann können wir auch das Spielerpotenzial erhöhen. Der Himmel ist das Limit für 1860."

Ich sage es in aller Deutlichkeit: Wir bauen ein Stadion für den TSV 1860 München.Gerhard Mey

Die Grundvoraussetzung dafür: "Der Stadionbau überwölbt alles und ist für den funktionierenden Business-Case 1860 unvermeidbar", findet Mey. "Ich sage es in aller Deutlichkeit: Wir bauen ein Stadion für den TSV 1860 München." Auch in Manchester gäbe es zwei erfolgreiche Klubs, "in Madrid auch, in London noch mehr. Die Stadt München verträgt auch zwei hochklassige Klubs. Und zwei moderne Stadien." Langfristig seien 40.000 Zuschauer "realistisch".

Ismaik? "Der ehrenwerte Mann hat viel investiert, dafür verdient er Respekt"

Zunächst hält Mey allerdings eine Unterredung mit Investor Hasan Ismaik für notwendig, der 60 Prozent Anteile an der 1860-KGaA hält: Man bereite gerade "so ein richtiges Männergespräch" vor. "Ich reihe mich nicht in die Gruppe der Ismaik-Basher ein. Der ehrenwerte Mann hat viel in den Verein investiert, dafür verdient er Respekt. Geld ist Geld", so der Milliardär. "Jetzt ist allerdings die Frage, wie werthaltig das Investment ist. Es ist ja nun mal nicht die erste Liga geworden, sondern die vierte."

Allerdings mahnt Mey gleichzeitig Reformen bei 1860 an. "Das erste Rad ist der gegenwärtige Investor, der werte Herr Ismaik. Aber das Problem darf man nicht isoliert betrachten. Wenn man das tut, wird man keinen anderen Investor finden. Denn die Strukturen, in die er da hinein investiert hat, bedürfen natürlich auch noch der Diskussion."

jpe

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