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23.03.2016, 11:36

Stadt nimmt Planänderungen vor

In Jena wird frühestens 2018 gebaut

Der FC Carl Zeiss Jena will sein Stadion in eine reine Fußballarena umbauen. Bis es soweit ist, wird jedoch noch geraume Zeit ins Land ziehen. Denn die Stadt Jena hat den Bebauungsplan überarbeitet, um das neue Ernst-Abbe-Sportfeld besser betreiben zu können. Der Bau beginnt damit frühestens 2018.

Baufälligkeit und Nostalgie: Der alte Sprecherturm in Jena.
Baufälligkeit und Nostalgie: Der alte Sprecherturm in Jena.
© imagoZoomansicht

Dresden, Magdeburg und Halle haben schon neue Stadien, in Chemnitz, Aue und auch beim thüringischen Rivalen Rot-Weiß Erfurt wird derzeit gebaut. Es tut sich was in der Stadionlandschaft der neuen Bundesländer. Die Fans des FC Carl Zeiss müssen weiter warten.

Denn durch die aktuellen Planänderungen kommt es zu einem Zeitverzug von rund einem halben Jahr, ehe das Projekt realisiert sein wird. "Das Projekt kann durch die Neuauslage besser werden", sagte Stadtplanungsdezernent Denis Peisker (Grüne) zu den Veränderungen und hält einen ersten Spatenstich im Jahr 2018 weiter für realistisch.

Unter anderem fließt jetzt von Seiten des FC Carl Zeiss der Aspekt ein, das marode Gebäude seines Nachwuchsleistungszentrums neben dem Stadion abzureißen. Die Juniorenteams könnten stattdessen in den Katakomben einer der Tribünen unterkommen, erläutert Geschäftsführer Chris Förster. Der Abriss würde zudem Platz schaffen für Sicherheitskräfte und die Gästefans könnten vielleicht doch auf der Nordtribüne unterkommen. Was wiederum bedeuten würde, dass die Heimfans die von ihnen präferierte Südkurve bevölkern könnten. Die FCC-Anhänger hatten zuletzt in einer Postkartenaktion ("Südkurve bleibt") bei der Stadt für ihren Verbleib in diesem Sektor geworben.

Höhere Tribüne - Niedrigere Kosten

Einen Kompromiss wird es indes in Sachen Stadionhöhe geben. Bislang ist die Bestandsschutz genießende Haupttribüne 19 Meter hoch, der Regionalligist würde gerne auf 25 Meter aufstocken - es läuft wohl auf einen Kompromiss (21 Meter) hinaus.

Unter dem Strich rechnet man in Jena nach den Planänderungen mit niedrigeren Kosten. "Die Optimierung und neue Flexibilität bei der Osttribüne führen dazu, dass die Baukosten niedriger ausfallen und eine bessere Betreibung möglich ist", wird Förster in der "Thüringer Allgemeinen" zitiert. Das Land Thüringen will elf Millionen Euro zuschießen, die Stadt Jena zehn Millionen Euro. Zudem stellt der Anteilseigner des FC Carl Zeiss, Roland Duchatelet, bis zu sieben Millionen Euro in Aussicht. "In einigen Jahren fragt niemand mehr, ob das Stadion sechs Monate früher oder später fertig war", so Förster.

aho

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Vereinsdaten

Vereinsname:Carl Zeiss Jena
Gründungsdatum:13.05.1903
Mitglieder:3.635 (30.06.2011)
Vereinsfarben:Blau-Gelb-Weiß
Anschrift:Ernst-Abbe-Sportfeld Jena
Im Paradies
Roland-Ducke-Weg 1
07745 Jena
Telefon: (0 36 41) 76 51 00
Telefax: (0 36 41) 76 51 10
Internet:http://www.fc-carlzeiss-jena.de/