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22.03.2016, 16:29

Underdog vs. Aufstiegsaspirant am Dienstag

Duell der Gegensätze: Trier empfängt Walldorf

Nur drei Tage nach dem 1:1-Unentschieden gegen die SpVgg Neckarelz gastiert Astoria Walldorf am Dienstag (19 Uhr) im Moselstadion. Nach dem späten Ausgleichstreffer setzt die Mannschaft von Trainer Peter Rubeck zur Wiedergutmachung an und will die drei Punkte an der Mosel behalten. Gäste-Coach Matthias Born hofft dagegen auf Astorstädter Tore gegen den Trend.

Matthias Born
Erwartet, dass sich seine Mannschaft in Trier "teuer verkauft": Walldorf-Trainer Matthias Born.
© imagoZoomansicht

"Meine Mannschaft ist gut aufgetreten. Da kann ich keinem einen Vorwurf machen. Man hat uns angemerkt, dass wir von Anfang an das Spiel gewinnen wollten", befand Rubeck nach dem Spiel in Baden-Württemberg im SVE-TV. "Uns hat einfach die nötige Cleverness gefehlt, um die Führung über die Zeit zu bringen." Erst in der Schlussminute der regulären Spielzeit brachte Mittelfeldmann Dave Gnaase den Trierern mit seinem Treffer den doppelten Punktverlust.

Tausch in der Verteidigung

Nun fordert der SVE-Coach eine Reaktion gegen Walldorf, um weiter am Spitzenduo SV Elversberg (51) und Waldhof Mannheim (55) dranzubleiben: "Die Mannschaft muss wie gegen Neckarelz geschlossen auftreten. Das Spiel müssen wir gewinnen. Egal wie."

"Wir hatten uns vorgenommen, alle neun möglichen Punkte in der englischen Woche zu holen. Jetzt sind nur noch sieben möglich. Die sind jetzt unser Ziel. Kämpferisch haben wir in Neckarelz überzeugt. Da müssen wir als Mannschaft jetzt ansetzen, weiter Gas geben und am Dienstag gewinnen", schlägt Patrick Lienhard, Mittelfeldmann der Trierer, ähnliche Töne an.

Bei den Hausherren steht eine Personalrochade in der Abwehrkette an. Kapitän Michael Dingels kehrt nach abgesessener Gelb-Sperre in den Kader zurück, dafür muss Torge Hollmann passen. Der Verteidiger sah am Samstag die Gelb-Rote Karte. Weiterhin verletzungsbedingt ausfallen werden Dennis Gerlinger (Achillessehne) und Matti Fiedler (Bandscheibe).

Walldorf mit Abschlussschwäche

Der Underdog aus Walldorf hofft derweil auf die Trendwende, da kommt der Tabellendritte Trier (47) augenscheinlich gerade recht, um befreit aufspielen zu können. "Trier ist eine homogene Mannschaft, die aufgrund ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und ihrer guten Grundordnung über neunzig Minuten hinweg für jeden Gegner schwer zu bezwingen ist. Wir fahren nach Trier als Außenseiter und wollen uns so teuer wie möglich verkaufen", macht Born die Kräfteverhältnisse deutlich.

Während Kapitän Manuel Kaufmann krankheitsbedingt passen muss, fehlt Andreas Schön nach der zehnten Gelben Karte gesperrt. Nicolai Groß wird wegen Adduktorenproblemen ebenso wenig gegen die Pfälzer antreten.

In den vier Spielen 2016 blieben die Astorstädter dreimal ohne eigenen Treffer und auch ohne Punkte. Lediglich gegen Ligaschlusslicht SV Saar 05 Saarbrücken (4:0) konnte am 21. Spieltag genetzt werden. Der Vorsprung auf Aufsteiger TSV Steinbach auf dem Relegationsplatz 14 ist damit auf vier Zähler zusammengeschmolzen.

kon

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weitere Infos zu Rubeck

Vorname:Peter
Nachname:Rubeck
Nation: Deutschland
Verein:Eintracht Trier