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21.03.2016, 15:22

Nach dem Sieg gegen den FCB II

Unterhachings Mannschaft setzt ein doppeltes Zeichen

Mit 4:1 fertigte die SpVgg Unterhaching am Freitagabend die zweite Mannschaft des FC Bayern München ab. Trotz des Rücktands ließ sich das Team von Trainer Claus Schromm nicht beeindrucken und knüpfte an die Leistung des furiosen 6:0-Siegs gegen Augsburg II an. Ein Zeichen setzten die Spieler aber auch abseits des Platzes. Mit einer T-Shirt-Aktion zeigten sie sich mit dem in die Kritik geratenen Präsidenten Manni Schwabl solidarisch.

Unterhachings Spieler zeigen ihre Manni-Shirts
T-Shirts mit dem Aufdruck "Manni": Unterhachings Spieler zeigen sich mit ihrem Präsidenten solidarisch.
© imago

Es war eine in jeder Hinsicht überzeugende Leistung, die die SpVgg Unterhaching gegen den FCB II zeigte. "Ich glaube, dass wir die Herangehensweise an das Spiel ganz gut umgesetzt haben", sagte Schromm, der vor dem Spiel eine konzentrierte Leistung und Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor verlangt hatte. Seine Mannschaft bewies zudem Mentalität. Es sei wichtig gewesen, "dass wir trotz Rückstand wach geworden sind", so der Unterhaching-Coach. Im ersten Liga-Heimspiel seit fast drei Monaten (wegen zahlreicher, witterungsbedingter Absagen) glichen die Unterhachinger durch Maximilian Nicu nach 31 Minuten aus und legten sogar vier Minuten später nach. Alexander Sieghart nutzte einen Totalblackout von Bayerns Torhüter Andreas Rössl, der nach einem Rückpass über den Ball trat.

"Die Halbzeitführung war verdient", betonte Schromm, dessen Mannschaft nach dem Seitenwechsel ab der 58. Minute in Überzahl spielte. Bayerns Nicolas Feldhahn war nach wiederholtem Foulspiel vom Platz geflogen. "Unter dem Strich war die Partie mit der Gelb-Roten-Karte entschieden", sagte Schromm. Im Anschluss hatten Sascha Bigalke (62.) und Alexander Winkler (66.) binnen vier Minuten auf 4:1 erhöht. "Wir freuen uns, dass wir nach dem Augsburg-Spiel nachlegen konnten", sagte der SpVgg-Coach. Die Mannschaft des 46-Jährigen steht nun mit 40 Punkten auf dem vierten Rang, könnte sogar mit einem Sieg im noch nicht terminierten Nachholspiel gegen Schalding-Heining den Abstand zu Spitzenreiter Burghausen auf vier Zähler verkürzen.

Video zum Thema
BFV.TV RL Bayern- 21.03., 10:00 Uhr
Unterhaching souverän gegen die "kleinen" Bayern
Zum Auftakt des 25. Spieltags der Regionalliga Bayern konnte die SpVgg Unterhaching ihr Spiel gegen den FC Bayern München II klar mit 4:1 für sich entscheiden. Die Vorstädter schoben sich durch den Sieg auf den vierten Rang und verkürzten den Rückstand zu Spitzenreiter Jahn Regensburg auf sieben Punkte. Die Bayern fielen auf Platz fünf zurück und liegen weiter neun Zähler hinter dem Tabellenführer.
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Rückhalt für Präsident Schwabl

Von der 3. Liga träumt man in Unterhaching trotzdem nicht. Denn der Klub hatte Anfang März beschlossen, aus wirtschaftlichen Gründen keine Lizenz zu beantragen. "Klar waren wir enttäuscht, dass es für uns keine Lizenz geben wird", sagte Abwehrspieler Josef Welzmüller. "Aber wir stehen hinter dieser Entscheidung des Vereins." Wie deutlich, zeigte die Mannschaft vor Anpfiff: Sie trug weiße T-Shirts, auf denen der Schriftzug "Manni!" und das Konterfei des Präsidenten Manfred Schwabl prangte. Der 49-Jährige war zuletzt im Vereinsumfeld vor den Präsidiums-Neuwahlen am 7. April deutlich in die Kritik geraten. "Wir stehen persönlich hinter Manni. Er redet wie ein Vater zu uns. Wir wollten ihm damit ein bisschen Kraft geben", erklärte Welzmüller. Der Präsident selbst war von der Aktion überrascht: "Es zeigt sich, dass wir beim Charakter bei den Spielern gut hingeschaut haben", sagte er.

Nicus Zukunft offen, Veträge von Marinovic und Winkler verlängert

Auch wenn die SpVgg unabhängig vom Saisonausgang auch im nächsten Jahr in der Regionalliga spielen wird, schreiten die Zukunftsplanungen voran. Während Thomas Steinherr einen neuen Kontrakt bis 2020 unterschrieben hat, verlängerten sich die Verträge von Torhüter Stefan Marinovic und Verteidiger Alexander Winkler nach einer bestimmten Einsatzzeit automatisch um ein Jahr. Offen ist dagegen die Zukunft von Nicu. "Es ist stark davon abhängig, wie es im Verein weitergeht", erklärte der Deutsch-Rumäne.

kon/rmf

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