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12.03.2016, 21:15

Nordhausen trifft auf Tabellenführer Zwickau

Hauswald erwartet "Spitzenspiel auf Augenhöhe"

Am Sonntag kommt es in der Regionalliga Nordost zum Spitzenspiel. Tabellenführer Zwickau empfängt den Zweitplatzierten Wacker Nordhausen (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Verliert der Verfolger das Duell, wäre wohl eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen gefallen. Wacker-Trainer Martin Hauswald gibt sich trotzdem optimistisch und hofft auf ein "besseres Ende" für seine Mannschaft.

Nordhausens Trainer Martin Hauswald.
Hofft im Topspiel auf ein "besseres Ende" für seine Elf: Nordhausens Martin Hauswald.
© imagoZoomansicht

Am Freitag starteten die Verantwortlichen des FSV Wacker Nordhausen noch einmal einen Aufruf über die sozialen Netzwerke: "Auch wenn der Fanbus ausgebucht ist", hieß es dort. "Bildet Fahrgemeinschaften und unterstützt unsere Elf in Zwickau!" Die Botschaft ist unmissverständlich: Vor dem Spitzenspiel der Regionalliga Nordost setzt der Tabellenzweite auf jede Unterstützung, die er bekommen kann.

"Wir wollen die Liga spannend halten!", sagte Nordhausens Trainer Hauswald auf der Vereinswebsite, der mit einem Sieg beim Tabellenführer den Rückstand von fünf auf zwei Zähler verkürzen will. Zumindest vorübergehend, denn die Sachsen haben aufgrund einer Spielverlegung eine Partie weniger bestritten und könnte somit den alten Abstand wieder herstellen. Aus Nordhäuser Sicht ist ein Sieg somit also schon fast Pflicht, will man im Kampf um Platz 1 noch eine echte Chance haben.

"Zwickau wird uns sicherlich nicht unterschätzen", ist sich Hauswald sicher, auch wenn der kommende Gegner zuletzt acht Spiele in Folge gewinnen konnte und Nordhausen nach fünf sieglosen Spielen erst am letzten Freitag durch einen 2:0-Erfolg in Babelsberg wieder in die Spur fand. Um den Lauf des Spitzenreiters zu stoppen, muss seine Mannschaft allerdings vor allem defensiv besser stehen als zuletzt. Neun Gegentore setzte es in den fünf Partien vor dem Sieg gegen Babelsberg. Mit der besten Offensive der Liga wartet somit eine Herausforderung auf die Hauswald-Elf.

Der 34-Jährige muss allerdings auf Defensivspieler Matthias Peßolat verzichten, der sich gegen Babelsberg eine Gelbsperre einhandelte. Zudem stehen hinter den Einsätzen der Stammkräfte Rafael Makangu (Knieprobleme) und Corvin Behrens (Grippe) noch Fragezeichen. Für Hauswald allerdings kein Grund, in Pessimismus zu verfallen. "Ich erwarte ein Spitzenspiel auf Augenhöhe. Hoffentlich mit dem besseren Ende für uns." Wie dieses bessere Ende aussehen könnte, haben die Nordhäuser in der laufenden Saison schon einmal gezeigt: 4:1 schlugen die Thüringer den späteren Tabellenführer Zwickau im Hinspiel. Ginge es nach Hauswald, darf sich diese Ergebnis am Sonntag gerne wiederholen.

kon

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12.03.16
 
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