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20.10.2014, 10:32

Bamberg: Die Eintracht gewann nur eine der vorigen 16 Partien

Das Aus für Pätzold - "Das ist Geschäft"

Letzte Woche feierte Eintracht Bamberg in Burghausen den ersten Saisonsieg in der Regionalliga Bayern. Dieser, kündigte Trainer Roberto Pätzold an, sei aber nur dann etwas wert, wenn man gegen den SV Heimstetten nachlege. Dies ging beim 0:1 gründlich daneben. Die Niederlage kostete Pätzold nach nicht einmal vier Monaten Amtszeit die Anstellung - die Hintergründe.

Roberto Pätzold
Ein Abschiedsgruß? Roberto Pätzold ist jedenfalls nicht mehr Trainer bei Eintracht Bamberg.
© imagoZoomansicht

Durch die jüngste Pleite sind die Bamberger auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Nach der Schlusspfiff urteilte Pätzold: "Von unserer Seite war das wenig Fußball, viel Kampf und Krampf und zu viele Fehler, die auch zu Torchancen für den Gegner geführt haben." Tatsächlich konnte sein Team nicht überzeugen, Heimstetten gewann verdient, zumal sich der SVH die klareren Möglichkeiten erspielte.

Nun sahen sich die Verantwortlich gezwungen, auf die neuerliche Schlappe zu reagieren. Am Samstagmittag setzte sich die Führungsriege mit Pätzold zusammen. Das Ergebnis: Die Zusammenarbeit wurde mit sofortiger Wirkung einvernehmlich beendet. Der Vereinsvorsitzende Mathias Zeck resümiert: "Wir haben von den letzten 16 Begegnungen nur eine gewonnen, von den Heimspielen der Vorrunde gar keines. Da muss man sich Gedanken machen. Der Verein hat bis zuletzt Roberto Pätzold unterstützt, wo es ging, aber die Wende wollte einfach nicht gelingen."

Wir haben hier wieder keine Kontinuität reingekriegt.Vereinsvorsitzender Mathias Zeck über den Trainerposten bei der Eintracht

Zeck bedankte sich für "das große Engagement Pätzolds, seine sehr professionelle Arbeit und das sehr gute Miteinander. Ich finde es sehr, sehr schade, dass diese drei Komponenten nicht für gute Ergebnisse gesorgt haben". Er nimmt aber auch die Spieler in die Verantwortung. "Dem Trainer gebe ich nicht die alleinige Schuld. Es fehlen uns Charaktere. Die Mannschaft muss sich überlegen, ob sie alles gemacht hat, was nötig ist." Pätzold zeigte sich nach dem Aus gefasst: "Die Tabelle lügt nicht. Das ist das Geschäft, das wusste ich vorher."

Damit sieht sich der FCE einem Problem gegenüber, das sich durch die jüngste Vergangenheit zieht wie ein roter Faden: Auf der Position an der Seitenlinie gibt es keine Konstanz. Zeck moniert: "Wir haben hier wieder keine Kontinuität reingekriegt." In den letzten fünf Jahren wechselte der Übungsleiter siebenmal. Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird Torwarttrainer Tobias Fuchs das Training leiten.

Johanna Krischker

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