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20.03.2014, 11:40

Magdeburg: Dotchev, Härtel oder Heyne als Nachfolger?

Petersen muss im Sommer gehen

In einer Sitzung des Sportbeirats brachte Mario Kallnik die Personalie beim 1. FC Magdeburg schon im Februar auf den Tisch. Am Mittwoch informierte der Sportvorstand die Mannschaft und die Entscheidung wurde auch nach außen kommuniziert: Der auslaufende Vertrag von Trainer Andreas Petersen wird nicht verlängert. Die Suche nach einem Nachfolger ruft drei interessante Namen auf den Plan.

Konsternierter Blick in eine ungewisse Zukunft: Der Vertrag von Magdeburgs Trainer Andreas Petersen wird nicht verlängert.
Konsternierter Blick in eine ungewisse Zukunft: Der Vertrag von Magdeburgs Trainer Andreas Petersen wird nicht verlängert.
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Als Grund wurde die fehlende Fußballlehrer-Lizenz Petersens, der aktuell A-Lizenz-Inhaber ist, genannt. "Ich habe mich dagegen entschieden, diese Ausbildung parallel zu machen. Die Belastung wäre zu groß", so der 53-Jährige. Beobachter hatten zuletzt allerdings zunehmend Dissonanzen zwischen Petersen und Kallnik bemerkt, das Binnenklima beim Tabellenzweiten ist abgekühlt.

Dazu passt, dass der Sport-Chef bereits seit Wochen Petersens Nachfolger sucht. Nach kicker-Informationen hat sich der im September bei Drittligist Preußen Münster beurlaubte Pavel Dotchev bereits zu einem Gespräch mit den Klub-Verantwortlichen in Magdeburg getroffen, eine weitere Verhandlungsrunde ist dem Vernehmen nach zeitnah geplant. Allerdings tut sich der 48-Jährige mit einem Betätigungsfeld unterhalb der dritten Liga eher schwer. Auch deshalb haben die FCM-Bosse zugleich den früheren BAK-Coach Jens Härtel im Blick, der aktuell die U 19 von RB Leipzig trainiert und seit 2011 Fußballlehrer ist. Härtels Vertrag bei RB läuft noch bis 30. Juni 2015.

Streich setzt sich für Ex-Coach Heyne ein

Magdeburg-Legende Joachim Streich spricht sich derweil für eine andere Lösung aus. "Mein Favorit", sagte der einstige Stürmer (1975-85) und Cheftrainer (1985-90 und 1991-1992) am Mittwoch dem kicker, "wäre Dirk Heyne." Der 56-jährige Ex-Keeper hatte Magdeburg 2006 als Trainer in die Regionalliga geführt und war 2007 nur hauchdünn am Aufstieg in die zweite Liga gescheitert. Ende 2007 folgte eine wenig stilvolle Trennung. Trotzdem war Heyne 2012 lange der Favorit als neuer Trainer, ehe der Aufsichtsrat Heynes Pläne stoppte - und Petersen inthronisierte.

Wer jubelt bald für den FCM (v. li. n. re.)? Pavel Dotchev, Dirk Heyne oder Jens Härtel.
Wer jubelt bald für den FCM (v. li. n. re.)? Pavel Dotchev, Dirk Heyne oder Jens Härtel.
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"Aktuell", sagt Heyne, der die HSV-Torwartschule betreibt und bei der A-Jugend von Eintracht Norderstedt Torwarttrainer ist, "gibt es keinen Kontakt." Auch nicht zu Dietmar Demuth, dessen Name im FCM-Dunstkreis fällt und der aktuell mit dem Berliner AK verhandelt. Petersen, der mit Magdeburg Tabellenführer Neustrelitz noch von der Spitze verdrängen und in die Relegation führen will, soll nach Kallniks Worten womöglich als Chefscout im Klub bleiben. Dass es so kommt, halten Insider für unwahrscheinlich. Das Kapitel Petersen und Magdeburg nähert sich seinem Ende.

S. Rohr

 
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weitere Infos zu Petersen

Vorname:Andreas
Nachname:Petersen
Nation: Deutschland


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