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03.03.2014, 15:50

Fortuna Köln: Spitzenreiter siegt erneut nach Rückstand

Kölner Comeback-Qualitäten

Am Ende hatte Fortunas Trainer Uwe Koschinat nur noch eine Aufgabe für seine Spieler. Sie sollten nach dem 3:1-Sieg gegen die Reserve von Schalke 04 während der restlichen Karnevalstage gehörig feiern. "Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, sie hat alles hineingeworfen", sagte der 42-Jährige. Seine Elf hatte während des Spitzenspiels einmal mehr ihr Faible dafür bewiesen, nach einem Rückschlag aufzutrumpfen.

Gemeinsam in die dritte Liga? Fortuna Köln befindet sich nach dem 3:1 gegen Schalke II weiter auf Meisterkurs.
Gemeinsam in die dritte Liga? Fortuna Köln befindet sich nach dem 3:1 gegen Schalke II weiter auf Meisterkurs.
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Für die besondere Bedeutung der Partie sorgte nicht allein die sportliche Situation, sondern auch das Duell der ehemaligen Profis Albert Streit auf Kölner und Gerald Asamoah auf Schalker Seite. Zumal Streits spezielles Verhältnis zum Klub aus Gelsenkirchen bekannt ist, seit der Mittelfeldspieler seinen dort hochdotierten Vertrag einst ausgesessen hatte. Er ließ sich nichts anmerken und zeigte eine ordentliche Leistung.

Gegen den Tabellenfünften ging Fortuna durch ein Eigentor von Philipp Max (12.) in Führung und konnte diese dank glänzender Reflexe des Torwarts André Poggenborg in die Pause retten. Olivier Caillas traf im zweiten Durchgang jedoch zum Ausgleich (51.) für Schalke. "Danach hat man das Gefühl gehabt, dass wir näher am 2:1 waren", erklärte S04-Coach Bernhard Trares.

Doch es kam anders: Thiemo-Jerome Kialka traf nach einer Stunde zur erneuten Führung für Fortuna, ehe Thomas Kraus den Endstand herstellte (73.). Der Liga-Primus aus Köln befindet sich weiter auf Kurs - davon jedoch mochte Koschinat freilich nichts hören: "Wir schauen schon noch in den Rückspiegel."

Philip Sagioglou

 
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