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19.02.2014, 10:03

Würzburg: Eine ganze Region will nach oben

Kickers: "Jetzt oder nie!"

Die Würzburger Kickers schielen auf die 3. Liga. Der Regionalligist will aufsteigen und hat sich einen Drei-Jahres-Plan zurechtgelegt. Der Etat soll erhöht und das Umfeld professionalisiert werden. Zudem soll der ehemalige Profi Bernd Hollerbach dem Projekt ein prominentes Gesicht geben - er könnte kommende Saison sogar Trainer am Dallenberg werden.

Ambitionen: Bernd Hollerbach möchte die Würzburger Kickers in die 3. Liga führen.
Ambitionen: Bernd Hollerbach möchte die Würzburger Kickers in die 3. Liga führen.
© ImagoZoomansicht

Bis zum 30. April haben sich die Kickers Zeit gegeben, um den angepeilten Saisonetat von jeweils 1,2 Millionen Euro für die kommenden drei Spielzeiten zu sichern. Gelingt das tatsächlich, sollen alsbald professionelle Strukturen geschaffen werden. "Jetzt oder nie", so lautet der Untertitel der Unterstützer-Kampagne, mit der die Kickers die Grundlage für Profifußball in Würzburg legen wollen. Andernfalls will man zwar weiter in der Regionalliga eine ordentliche Rolle spielen, ganz oben angreifen aber nicht mehr.

Doch von einem Scheitern will bei den Rothosen derzeit niemand ausgehen. Vorstandsvorsitzender Michael Schlagbauer berichtete bei der offiziellen Präsentation des Aufstiegsprojekts von fortgeschrittenen Gesprächen mit möglichen Geldgebern. Auch ein neuer Hauptsponsor soll möglichst bald präsentiert werden. Bislang leben die Kickers in erster Linie von den Zuwendungen ihres Mäzens Thorsten Fischer und seiner Online-Druckerei "flyeralarm". Fischer ist auch die treibende Kraft hinter den Aufstiegsambitionen und der von viel Werbung in der Region begleiteten neuen Kampagne, bei der sich nicht nur Sponsoren, sondern auch Dauerkartenkäufer für die kommenden drei Jahre verpflichten sollen. "Jeder soll sich beteiligen können. Wir wollen die ganze Region mitnehmen", erklärt Schlagbauer das Prinzip.

Bei der Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch präsentierten die Kickers Ex-Profi Bernd Hollerbach als das Gesicht zu ihrem Projekt. Hollerbach, der aus dem Würzburger Vorort Rimpar stammt, wird auch heiß als neuer Coach für die kommende Saison gehandelt. Doch der einstige Co-Trainer von Felix Magath beim VfL Wolfsburg und Schalke 04 will sich öffentlich nicht festlegen. "Wenn dieses Projekt erfolgreich ist und für die kommenden drei Spielzeiten Planungssicherheit herrscht, dann ist Würzburg für jeden Trainer eine interessante Adresse", meint er vielsagend.

Fest steht indes schon jetzt, dass der derzeit amtierende Übungsleiter Dieter Wirsching nach der laufenden Saison in die sportliche Leitung wechselt. Auch wenn im Sommer Profitum am Würzburger Dallenberg einziehen sollte, stellt Wirsching klar: "Wir werden nicht das ganze Team auf den Kopf stellen. Das würde keinen Sinn ergeben."

Frank Kranewitter

 
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