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11.02.2014, 14:16

Zwickau: Die 3. Liga ist das Ziel - Ziegner vor Vertragsverlängerung

Ziegner: "Wir befinden uns am Scheideweg"

Der FSV Zwickau will in drei Jahren den Sprung in die dritte Profiliga schaffen. Zur Umsetzung dieses Vorhabens erarbeitete der Verein ein Drei-Jahres-Konzept. "Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir uns positionieren müssen. Wir haben uns gründlich Zeit genommen, um alles abzuwägen, und glauben, dass wir durchaus Chancen haben, um dieses Ziel zu erreichen", betont Vereinssprecher Tobias Leege. Auch Trainer Thorsten Ziegner glaubt, dass mit dem FSV mehr möglich ist.

Will nach oben: Zwickaus Trainer Thorsten Ziegner.
Will nach oben: Zwickaus Trainer Thorsten Ziegner.
© ImagoZoomansicht

Der Übergang zu semiprofessionellen Bedingungen erfordert laut Leege eine Steigerung des Saisonetats von derzeit 1,3 Millionen Euro auf 2,3 bis 3 Millionen.

Um das Vorhaben "Aufstieg in die 3. Liga" zu realisieren, wurde ein Drei-Phasen-Plan mit fließenden Übergängen entwickelt. Die erste Phase beinhaltet eine professionellere Arbeit im Management und der Verwaltung. Der zweite Schwerpunkt ist der Spielerkader. "Wir befinden uns an einem Scheideweg", erklärt Trainer Torsten Ziegner: "Für eine Amateurmannschaft sind wir richtig gut aufgestellt, für eine Profi-Mannschaft nicht gut genug." Es seien Veränderungen notwendig, um mehr Qualität zu erreichen.

Der Vorstand führt derzeit Gespräche mit Unternehmen, bei denen die Spieler arbeiten, um ihre Wochen­stundenzahl zu reduzieren. "Ich möchte in der nächsten Saison auch zweimal pro Woche vormit­tags trainieren. Da kann man indi­vidueller und in Gruppen arbeiten", sagt Ziegner. Ziel sei es, ein Team zu formen, dessen Gerüst fünf, sechs gestandene Spieler mit Führungs­qualitäten bilden, an deren Seite sich junge, hungrige Leute weiter­entwickeln können. Der Kampf um den Aufstieg in zwei bis drei Jahren wäre der dritte Schwerpunkt im Konzept. Torsten Ziegner, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft, ist derzeit im Gespräch mit dem Verein über eine weitere Zusammenarbeit. "Wir sind ziemlich auf einer Wellen­länge", so der 36-Jährige. Ob der FSV das ehrgeizige Vorhaben anpacken kann, hängt jedoch vom Zustand der Spielstätte ab. "Das neue Sta­dion muss so schnell wie möglich kommen."

Gerd Dassler

11.02.14
 
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