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15.08.2013, 14:51

Wilhelmshaven: In der Liga missglückte der Start

Toku: "Das kann eine gute Geschichte werden"

Der SV Wilhelmshaven ist eine Pokalmannschaft - das ist die erste Bilanz nach drei Spieltagen an der Jade. Im DFB-Pokal zogen sich die Akteure von der Nordsee beim 0:3 gegen Borussia Dortmund bemerkenswert gut aus der Affäre. Zehn Tage später schmiss der Regionalligist mit einem hochverdienten 2:1-Sieg den Tabellenzweiten der 3. Liga, VfL Osnabrück, am Dienstag aus dem Niedersachsenpokal.

Christian Rahn (links) und Alessandro Alfieri
Im Ligaalltag noch etwas zurückhaltend: Wilhelmshavens Alessandro Alfieri (rechts) gegen Christian Rahn von St. Pauli II.
© imagoZoomansicht

Osnabrück kam mit der Empfehlung von drei Siegen aus drei Saisonspielen und ohne jedes Gegentor ins Jadestadion. Für diese Pokalpartie hatte Trainer Maik Walpurgis im Vorfeld "moderate Veränderungen" in der Anfangsformation angekündigt. "Ich hatte das Gefühl, dass wir weiter sind", begründete er in der Pressekonferenz nach der Niederlage sieben Veränderungen in der Startformation, die ihm in der Anfangsphase das Vertrauen zurückzahlten. Nach 90 Sekunden spitzelte Sturmführer Marcel Kunstmann das Leder zur Führung ins Wilhelmshavener Tor. Ausgerechnet SVW-Kapitän Matthias Tietz, der in der vergangenen Saison noch bei den Sportfreunden Lotte unter Maik Walpurgis spielte, sorgte per Foulelfmeter für das erste Osnabrücker Gegentor in dieser Saison. VfL-Keeper Nils Zumbeel hatte Youness Buduar zu Fall gebracht. Chancenlos war Osnabrücks zweiter Torhüter beim Siegtreffer von David Jahdadic, der einen scharf getretenen Freistoß von Alessandro Alfieri in die Maschen drosch.

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Die Umbennenung soll für Punkte sorgen

"Meine Mannschaft hat sich heute ganz anders präsentiert als bei der 0:1-Niederlage in Hamburg gegen St. Pauli II", sagte der neue SVW-Trainer Farat Toku. Der spät zusammengestellte Kader hat schnell zusammengefunden und sich im Gegensatz zu den vorherigen Spielen plötzlich auch viele Torchancen heraus gespielt.

Ein Saisonziel will Toku bewusst nicht ausgeben, er verfolgt stattdessen eine andere Philosophie. Er schenkt den jungen Akteuren das Vertrauen - und dieses Team soll in jedem Spiel das Optimum herausholen. Am Ende will der Coach sehen, was dabei herauskommt. Bei allem hat er aber schon jetzt ein gutes Gefühl. "Das kann eine gute Geschichte werden", freut er sich auf die Saison, für die er ab sofort die Meisterschaftsspiele in Pokalspiele umbenennen möchte. Denn der SV Wilhelmshaven ist offenbar eine Pokalmannschaft.

Werner Müller

15.08.13
 
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