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25.04.2013, 13:37

Wuppertal: Heiko Scholz für kommende Saison im Gespräch

Einziger Auftrag: Der Klassenerhalt

Der Vorstand des Wuppertaler SV stellt sein Konzept vor und präsentiert Reinhold Fanz (59) als Interimscoach. Der Radojewski-Nachfolger ist bereits der vierte Trainer in dieser Saison.

Optimistisch: Der ehemalige WSV-Profi Reinhold Fanz soll den Verein in der Regionalliga halten.
Optimistisch: Der ehemalige WSV-Profi Reinhold Fanz soll den Verein in der Regionalliga halten.
© imagoZoomansicht

Ein alter Bekannter soll den Wuppertaler SV vor dem sportlichen Gang in die Oberliga bewahren. Ex-Profi Reinhold Fanz (59) wurde Mittwochmittag im Stadion am Zoo offiziell als Interimscoach vorgestellt. Sein Engagement dauert bis zum Saisonende. Anschließend will er dem Verein nach eigenen Angaben "in einer anderen Funktion" helfen.

Fanz, der als Spieler von 1975 bis 1977 in der 2. Liga für den WSV aktiv war, löst Peter Radojewski (44) ab, von dem sich der Verein tags zuvor nach acht sieglosen Spielen getrennt hatte. "Ich hänge am WSV und habe deshalb spontan zugesagt. Die Spieler müssen nun die Ärmel hochkrempeln", so Fanz, der zuletzt bis Oktober 2008 die kubanische Nationalelf betreute. "Auschlaggebend für den Trainerwechsel war die Entwicklung der vergangenen Wochen. Wir müssen den Klassenerhalt schaffen. Es gilt, die Mannschaft wachzurütteln", begründete Vorstandsmitglied und Manager Tobias Gebert den Schritt.

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Peter Radojewski, der nach Hans-Günter Bruns und Jörg Jung bereits der dritte Chefcoach in dieser Saison war: "Natürlich bin ich maßlos enttäuscht. Man darf ja nicht die Gegebenheiten vergessen; das, was im Januar besprochen worden war sowie das Spielermaterial." Für die kommende Spielzeit gilt Heiko Scholz (zuletzt Viktoria Köln) als Topfavorit auf den Trainerposten, Gebert bestätigte inzwischen die Gespräche.

Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit dem Willen des Vorstandes, unbedingt die Regionalliga halten zu wollen. Das nun vorgelegte Konzept sieht einen 1,4-Millionen-Euro-Etat vor, den der ehemalige Vorsitzende Friedhelm Runge unterstützen will.

Der mit 105 Unterschriften versehene Antrag auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist derweil zulässig, sie soll nun Ende Mai oder Anfang Juni einberufen werden. Vor dem Votum der Mitglieder könne und werde man keine Verträge abschließen, so Gebert. Der Verwaltungsratsvorsitzende Christoph Strieder bestätigte, spätestens in zwei Jahren die Fußballabteilung in eine Kapitalgesellschaft überführen zu wollen - so man das Votum dafür erhalte. Die Initiative "WSV 2.0" untermauerte dagegen ihre Forderung nach einer Insolvenz und einem Neuanfang in der Oberliga.

Jöen Koldehoff

25.04.13
 

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