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25.03.2013, 15:17

Jena/Zwickau: Großes Wiedersehen mit Ehemaligen

Unger verspürt Genugtuung

Das Remis im Verfolgerduell zwischen Jena und Zwickau spielte nur einer Mannschaft in die Karten: RB Leipzig. 18 Punkte beträgt nämlich nun deren Punktepolster auf die Traditionsvereine, die Platz zwei und drei belegen. FSV-Schlussmann Marian Unger verspürte trotz spätem Ausgleich Genugtuung.

FCC-Coach Petrik Sander (li.) und Zwickaus Trainer Torsten Ziegner
Traf auf seinen Ex-Verein: Zwickaus Trainer Torsten Ziegner (re.).
© imagoZoomansicht

Nun ist aber laut Marian Unger Schluss mit dem Jenaer Gerede, der FC Carl Zeiss sei eine Spitzenmannschaft. Dem Torhüter des FSV Zwickau war die Genugtuung anzu­merken nach dem 1:1 in Jena. Vor allem, weil Zwickau einfach besser war. "Gieriger", wie es Innenvertei­diger Robert Paul nannte.

Beide eint die Jenaer Vergangenheit mit vier weiteren Akteuren aus der Start-Elf des FSV. "Es war ganz sicher ein besonderes Spiel in einem Stadion, in dem ich groß geworden bin und gegen den Verein, den ich im Her­zen trage", sagte FSV-Trainer Torsten Ziegner. Die Schar Ex-Jenaer wollte unter Beweis stellen, dass man zu Unrecht fortgeschickt wurde - und sie tat es.

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Zwickau zeigte auf, dass der FCC selbst noch verstärkter auf die eigenen Talente bauen sollte. "Ich weiß nur nicht, ob man in Jena die Geduld dafür hat", sagte Ziegner. Sei­nen sechs "Jenaern" in der Startfo­rmation standen übrigens nur deren vier bei Carl Zeiss selbst gegenüber. Was sich ändern soll und muss, wie Vorstandsmitglied Stefan Treitl erklärt: "Unsere Jungs haben das Zeug dazu. Wenn wir unseren Ta­lenten nicht vertrauen, ihnen eine Perspektive geben, sind sie weg. Und dann haben wir sie umsonst ausgebildet."

Einer von den ehemaligen Jenaern ist Zwickaus Kapitän Manuel Stiefel. Der 28-Jährige wurde in der Jugend von Carl Zeiss ausgebildet und landete über die Stationen Plauen, Babelsberg, Magdeburg und Auerbach beim FSV. Dort sieht der Mittelfeldmann seine Zukunft: Er verlängerte seinen ursprünglich am Saisonende auslaufenden Kontrakt bis 2016. In Marco Wölfel (27) und Philipp Röhr (26) taten es ihm zwei weitere Leistungsträger gleich.

Zum Duell auf dem Platz formu­lierte Jena-Coach Petrik Sander: "Wir sind wie ängstliche Oster­hasen übers Feld gehoppelt." Der eine oder andere Spieler wähne sich weiter, als er ist. Allerdings stößt manch erfahrener Spieler in die­ser Spielklasse an seine Leistungs­grenze. "Jena hat einfach nur Glück, dass diese Liga so schwach ist", so Unger.

25.03.13
 
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Vorname:Torsten
Nachname:Ziegner
Nation: Deutschland
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Vorname:Marian
Nachname:Unger
Nation: Deutschland
Verein:FSV Zwickau
Geboren am:17.11.1983

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Nachname:Stiefel
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Verein:FSV Zwickau
Geboren am:17.01.1985

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Nachname:Röhr
Nation: Deutschland
Verein:FSV Zwickau
Geboren am:11.10.1986

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Vorname:Marco
Nachname:Wölfel
Nation: Deutschland
Verein:FSV Zwickau
Geboren am:04.11.1985

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