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18.02.2013, 15:55

Aschaffenburg: Großes Loch im Etat

Kammann sieht keine Insolvenzgefahr

Sportlich steht man nach der Hinrunde knapp über der Abstiegszone, finanziell ist die aktuelle Lage in Aschaffenburg sogar noch bedrohlicher. Präsident Markus Kammann (39) ist trotz allem optimistisch, dass der Klub in der Regionalliga eine Zukunft hat.

Markus Horr (re.) und Joseph Mensah
Noch wird in Aschaffenburg Regionalliga gespielt: Markus Horr (re.) im Zweikampf mit Joseph Mensah.
© imagoZoomansicht

Viktoria Aschaffenburgs Präsident Markus Kam­mann hat eine Insol­venzgefahr nachdrücklich dementiert. "Das Wort gehört nicht zu unserem Sprachge­brauch." Allerdings räumte er ein, dass im Etat bis zum Saisonende ein Loch von 180 000 Euro klaffen wird. Dabei war der Verein noch vor gut zwei Jahren, nach müh­sam überstandener Insolvenz, erstmals schuldenfrei.

Wenn der Präsident den­noch keine existenzielle Gefahr sieht, liegt das an Hans Nolte. Der Sponsor, der zwar im Herbst sein Engagement in Aschaffen­burg drastisch zurückgefahren hat, sicherte zu, "die laufende Saison einschließlich des zu er­wartenden Finanzlochs in Höhe von 180 000 Euro durchzufinan­zieren." Voraussetzung für die Zahlung war allerdings die Zusi­cherung, dass die Vereinsführung eine neuerliche Insolvenz auch für die kommende Saison aus­geschlossen hat. Pikant ist eine Personalie, die Nolte mit sei­nen Zahlungen verknüpft. Antonio Abbruzzese, im November nach Differenzen mit Kammann als Vizepräsi­dent zurückgetreten und im Ja­nuar als Trainer gefeuert, soll als "Generalbevollmächtigter" den Einsatz der Mittel kontrollieren.

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Nach dieser Runde steigt Nol­te dann in Aschaffenburg weitge­hend aus und will nur noch mit einem kleineren Betrag die Ju­gendabteilung unterstützen. Weil nach seiner Aussage im nächsten Etat rund 150 000 Euro fehlen, stellte er den Verbleib der Vik­toria in der Regionalliga infrage. Einen Rückzug in die Bayernliga oder die Landesliga, eventuell so­gar einen Neuanfang in der Be­zirksliga brachte er ins Gespräch. Auch gegen diese Überlegungen stellte sich nun Kammann. "Ein freiwilliger Rückzug ist kein Thema". Sollte die Viktoria den sportlichen Klassenerhalt schaf­fen, dann könne der Verein ein weiteres Jahr in der Regionalliga finanziell stemmen. Nach ersten Gesprächen mit Sponsoren sagte Kammann: "Wir sind überzeugt, dass wir das schaffen."

Der Präsident korrigierte auch eine von Nolte zu Saison­beginn ausgegebene sportliche Zielsetzung. Die 3. Liga wolle die Viktoria in den nächsten Jahren keinesfalls anstreben. Außerdem gab Kammann eine Garantieer­klärung für die Jugendabteilung ab, nachdem diesem Bereich ebenfalls drastische Einschnit­te drohten. Unter seiner Regie werde man keine Mannschaften abmelden. Zusammen mit dem neuen Trainer Werner Dreßel ar­beite man Erfolg versprechend an einem Konzept, das Jugend ­und Seniorenbereich enger ver­zahnen soll.

Klaus Gast

18.02.13
 
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