| Vorname: | Karsten |
| Nachname: | Wettberg |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | SV Seligenporten |
kicker: Herr Stolz, der SV Seligenporten absolvierte sein Wintertrainingslager im tschechischen Pilsen. Wie lautet Ihr Fazit?
Dominik Stolz: Trotz vieler, teils recht anstrengender Einheiten, hat es wirklich Spaß gemacht. Die Schwerpunkte lagen auf der Integration unserer Neuzugänge und dem Einüben von spielerischen Dingen.
kicker: Nach dem Abgang Ihres kongenialen Partners Bernd Rosinger zum 1. FC Nürnberg II ist es nun Ihre Aufgabe, die beiden Neuen Engin Kalender und Marcel-Pascal Ebeling mit Vorlagen zu füttern. Wie klappt dies inzwischen?
Stolz: Das Zusammenspiel funktioniert schon recht gut. Natürlich gibt es noch das eine oder andere zu verbessern, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das hinbekommen.
kicker: Dass sich der SVS als Tabellendritter mit dem Attribut "Überraschungsteam" schmücken darf, ist nicht zuletzt Ihr Verdienst, spielen Sie doch eine sehr gute Saison.
Stolz: Ich konnte mich im Sommer sehr gut vorbereiten und bin von größeren Verletzungen verschont geblieben. Und wenn man, so wie wir, lange Zeit auf einer Erfolgswelle schwimmt, spielt es sich sowieso leichter.
kicker: Was ist in dieser Saison für Seligenporten noch drin?
Stolz: Ein Platz unter den ersten fünf. Alles andere wäre nach dieser Spielzeit eine Enttäuschung.
kicker: Sie sind einer der dienstältesten Klosterer. Sehen Sie sich als Führungsspieler?
Stolz: Schwer zu sagen. Was den Offensivbereich angeht, bekleide ich sicherlich eine tragende Rolle, und auch mein Wort findet in der Mannschaft gehör. Alles in allem würde ich mich schon als Führungsspieler bezeichnen.
kicker: Wie sehen Ihre persönlichen Ziele für das Jahr 2013 aus?
Stolz: Zunächst möchte ich weiterhin verletzungsfrei bleiben und eine ansprechende Restrückrunde spielen. Darüber hinaus wäre es schön, wenn ich meinen sieben Hinrunden-Treffern noch einige hinzufügen könnte, um auf die von mir im Vorfeld anvisierte Marke von zwölf Toren zu kommen.
Interview: Udo Weller