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20.12.2012, 12:18

Regionalliga Südwest: Zuschauermagneten Mannheim und Kassel

Pagenburg weckt Interesse

Die Regionalliga Südwest verabschiedet sich bis Anfang Februar in die Winterpause. Mit 496 Toren, vier Trainerwechseln und einem überragenden Chhunly Pagenburg hatte die Regionalliga in der aktuellen Saison schon einiges zu bieten: Zeit für Zahlen, Fakten und Geschichten.

Chhunly Pagenburg
Top-Scorer in der Regionalliga Südwest: Chhunly Pagenburg erzielte 16 Tore.
© imagoZoomansicht

Dauerbrenner: Gleich 14 Spieler standen die vollen 1710 Minuten auf dem Platz, darunter neben Torhüter Carsten Nulle (Kassel) fünf weitere Schlussmänner, sowie Sandro Rösner (Worms) stellvertretend für acht andere Feldspieler. Dagegen war ligaweit vier Spielern nur eine Minute auf dem Platz vergönnt.

Torjäger: 496-mal wurde bisher eingenetzt, das sind 2,77 Tore pro Spiel. 16 davon hat der Trierer Chhunly Pagenburg erzielt. Durch diese Topquote hat der 26-jährige Begehrlichkeiten bei Zweit- und Drittligisten geweckt. Obendrein steht der Torjäger vor dem Sprung in die Nationalmannschaft von Kambodscha.

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Kantersiege: Die 5:0-Könige aus Hoffenheim haben bislang die meisten Tore (40) erzielt und schossen mit ihrem "Lieblingsergebnis" sowohl Homburg als auch Eintracht Frankfurt II und Mainz II ab. Das gleiche Ergebnis schaffte Großaspach im Heimspiel gegen Freiburg II. Die meisten Treffer in einem Spiel markierte derweil Elversberg beim 6:1-Sieg gegen Alzenau.

Kartenspiele: 38 Platzverweise sprachen die Unparteiischen bislang aus, darunter 14 Rote und 24 Gelb-Rote Karten. Der FSV Frankfurt II, Homburg und Kaiserslautern II mussten bereits vier Mal in Unterzahl auskommen, Mannheim und Ulm holten sich je drei Rote Karten ab. Mit acht Gelben und einer Gelb-Roten Karte steht Anel Dzaka (Koblenz) in der Fairplay-Tabelle ganz unten. Mainz II, Pfullendorf, Kassel und Trier beendeten dagegen alle Partien mit elf Spielern.

Ronny Borchers
Musste seine Sachen packen: Ex-Worms-Trainer Ronny Borchers.
© imagoZoomansicht

Trainerkarussell: Vier Trainer packten im ersten Regionalliga-Halbjahr frühzeitig ihre Sachen. Anfang September wechselte Alois Schwarz von Kaiserslautern II zum Drittligisten Rot-Weiß Erfurt. Sein Nachfolger Guido Hoffmann muss im Januar seinen Platz für Konrad Fünfstück räumen, der von Greuther Fürth II kommt. Nur drei Monate hatte Stephan Baierl in Ulm Freude an seinem Traineramt. Nach Unstimmigkeiten mit Präsident Paul Sauter übernahm dieser persönlich wieder den Trainerposten. Michael Dämgen musste Anfang September in Koblenz seinen Posten für Peter Neustädter räumen. Als letzter Verein entließ Worm im Dezember Trainer Ronny Borchers wegen fehlender Entwicklung. Die Anhänger der Wormatia reagierten entsetzt.

Zuschauerprimus Mannheim: Die bisherigen 179 Partien besuchten insgesamt 189 055 Zuschauer, das macht 1031 pro Spiel. Mannheim hat dabei die treuesten Anhänger: 3593 Fans kamen im Schnitt ins Carl-Benz-Stadion. Kassel hat mit 3570 einen ähnlich starken Besucherwert. Die Saison-Rekordkulisse von 8500 Zuschauern beim Spiel Mannheim gegen FSV Frankfurt II könnte sich auch zwei Klassen höher sehen lassen. Die 70 Interessierten beim U-23-Duell Freiburg II gegen Eintracht Frankfurt II bedeuteten dagegen absoluten Negativrekord. Den schlechtesten Zuschauerschnitt hat mit dem FSV Frankfurt II auch eine zweite Mannschaft. Nur 186 Besucher pro Spiel verloren sich im Volksbank-Stadion.

Susanne Müller/Carsten Schröter

20.12.12
 

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