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19.11.2012, 11:44

Magdeburg: Verdienter Sieg in Rathenow

Schiller: Stürmische Defensive

Felix Schiller (22) stellte mit seinen beiden Toren bei Optik Rathenow die Weichen auf Sieg. Der Innenverteidiger, der vor einer Woche noch die Möglichkeit verpasste gegen, RasenBallsport Leipzig zu treffen, holte dies in Rathenow nach und bestätigte so die Entscheidung des Trainers Andreas Petersen, ihn Ende August noch in den Kader zu holen.

Felix Schiller
Erzielte gegen Rathenow zwei Treffer: Magdeburgs Abwehrspieler Felix Schiller.
© imagoZoomansicht

Felix Schiller hat eine bewegte Woche hinter sich. Nach dem 1:4 gegen RB Leipzig wurde der 22-Jährige noch gescholten, weil er in der 66. Minute beim Stand von 1:2 eine Großchance zum Ausgleich und damit den Gewinn eines möglichen Zählers vergeben hatte. Erst in den Schlussminuten machte dann Leipzig mit zwei Toren den letztlich klaren Sieg des Spitzenreiters perfekt. Nun holte der Verteidiger seine Torpremiere gleich doppelt nach und avancierte zum Matchwinner beim 3:0-Auswärtssieg in Rathenow. "Lieber hätte ich einmal gegen RB und einmal in Rathenow getroffen", hatte Schiller auch nach seinem Doppelpack die verpasste Möglichkeit gegen Leipzig noch nicht vergessen.

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Torgefährlichstes Innenverteidigerduo der Liga

Dass er überhaupt für den 1. FCM aufläuft, hat er dem Malheur von Kevin Nennhuber zu verdanken. Eigentlich war der 24-jährige Neuzugang vom BV Cloppenburg für die Innenverteidigung vorgesehen. Doch nachdem klar war, dass Nennhuber mit Ischiasbeschwerden die gesamte Hinrunde ausfallen würde, reifte bei Trainer Petersen der Entschluss, personell noch einmal nachzulegen. Die Wahl fiel Ende August auf Schiller, der in der vergangenen Saison noch absolute Stammkraft beim Drittliga-Absteiger Rot-Weiß Oberhausen war. 30 Einsätze und einen Treffer wies seine Statistik beim niederrheinischen Klub aus. Auf diese Anzahl der Partien kann Schiller in dieser Saison nicht mehr kommen, da er erst ab dem 8. Spieltag Peter Hackenberg (23) aus dem Abwehrzentrum verdrängen konnte. Die Zahl seiner Tore hat der gebürtige Berliner, der 2006 vom SV Tasmania in die Nachwuchsabteilung des SV Werder Bremen gewechselt war, ehe er 2011 nach Oberhausen weiterzog, bereits nach fünf Spielen verdoppelt und bildet so mit seinem Kollegen Tobias Friebertshäuser, der bereits drei Treffer auf seinem Konto hat, das torgefährlichste Innenverteidigerduo der Liga.

Da wollte denn auch Dawid Krieger nicht nachstehen und erzielte in Rathenow nach seiner Einwechslung den 3:0-Endstand. "Er war zuletzt glücklos", begründete Petersen seine Maßnahme, den Stürmer erstmals seit dem dritten Spieltag nicht mehr in der Startelf auflaufen zu lassen.

Nach dem Spiel zeigte sich Coach Petersen zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft: "Wir haben nahtlos an die gute Leistung vom Spiel gegen RB angeknüpft."

Martin Eisen

19.11.12
 
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weitere Infos zu Petersen

Vorname:Andreas
Nachname:Petersen
Nation: Deutschland
Verein:TSG Neustrelitz

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weitere Infos zu Schiller

Vorname:Felix
Nachname:Schiller
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Magdeburg
Geboren am:06.12.1989

weitere Infos zu Friebertshäuser

Vorname:Tobias
Nachname:Friebertshäuser
Nation: Deutschland
Verein:VfL Halle 96
Geboren am:16.09.1987

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