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29.10.2012, 16:13

Essen ärgert den Tabellenführer

Erfolg der Leidenschaft

Platzverweise, Verletzungen, versagende Nerven - Tabellenführer Viktoria Köln stolpert im Spitzenspiel, Rot-Weiß Essen vergrößert mit dem 2:1-Sieg die Spannung im Titelkampf. Trotz der Niederlage rangiert der FC Viktoria punktgleich mit Fortuna Köln an der Spitze der Regionalliga West und hat zudem noch ein Spiel weniger absolviert. Für die Essener war der Sieg in Köln ein ganz wichtiger "Big Point", mit 27 Punkten hat der Traditionsklub nur noch vier Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze.

Markus Heppke
"Wir haben das Spiel dominiert.": Essens Kapitän Markus Heppke war mit der Leistung seines Teams vollauf zufrieden.
© imagoZoomansicht

Die Stimmung bei den Gästen hätte nicht viel besser sein können. "Wir haben das Spiel dominiert und hätten sogar noch mehr Tore erzielen können", resümierte Kapitän Markus Heppke "Wir haben bewiesen, dass wir es doch noch können", schob der 26-Jährige augenzwinkernd hinterher, nachdem die Essener zuletzt zwei "Nullnummern" hingelegt hatten und auswärts viermal sieglos geblieben waren.

"Leidenschaft schlägt Qualität und das Herz ist wichtiger als das Geld", war auch RWE-Präsident Dr. Michael Welling froh, dass die Torflaute ausgerechnet beim Tabellenführer beendet werden konnte. Eine Kampfansage in Richtung Tabellenspitze blieb aber aus. "Wir sind weiter ganz entspannt und freuen uns darüber, dass wir Viktoria ein wenig ärgern konnten", betonte Trainer Waldemar Wrobel.

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Weniger Freude machten ihm allerdings die Platzverweise von Kerim Avci (Gelb-Rot) und Kevin Grund (Rot), der damit gegen seinen Ex-Verein MSV Duisburg II fehlt. "Beide Spieler sind in ihrer jetzigen Verfassung extrem wichtig für unser Spiel", so Wrobel.

Den FC Viktoria hat es aber wohl härter getroffen. In Mittelfeldspieler Marius Schultens (Verdacht auf Kreuzbandriss) und Innenverteidiger Jerome Propheter (Bänderriss am Sprunggelenk) werden zwei Leistungsträger langfristig ausfallen, dazu wird Kapitän Mike Wunderlich nach seiner Gelb-Roten Karte in Velbert nicht dabei sein. "Das tut uns richtig weh, diese Niederlage haben wir teuer bezahlt", so Trainer Heiko Scholz.

Sportlich bedeutet das 1:2 einen Rückschlag, dessen Schaden überschaubar ist. Von der Sorglosigkeit einer Top-Mannschaft ist der ambitionierte Aufsteiger allerdings weit entfernt. Auch die nervliche Anspannung ist inzwischen in einem sensiblen Bereich angelangt. Das hat Mike Wunderlich dokumentiert, als er nach seinem Platzverweis einige Werbetafeln mit wütenden Tritten deformierte.

Mindestens ebenso erzürnt war Vater Franz Wunderlich, der Sportdirektor wurde nach einer anhaltenden verbalen Auseinandersetzung mit Schiedsrichter Florian Steuer von der Bank auf die Tribüne verbannt.

P. Haidinger/L. Richter

29.10.12
 
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