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25.09.2012, 15:12

Hoffenheim II: Coach Kramer lobt die Disziplin seiner jungen Elf

TSG II ist Titelanwärter Nummer eins

Mit schnellem Offensivfußball überzeugt die TSG Hoffenheim II derzeit auf Platz eins der Regionalliga Südwest. Im Spitzenspiel gegen den KSV Hessen Kassel hatte auch der Tabellenzweite keine Chance. Mit dem 1:3 waren die Löwen am Ende sogar noch gut bedient. Beim Gegner ernten die jungen Wilden aus dem Kraichgau höchsten Respekt.

Bärenstark: Die "kleinen" Hoffenheimer sind derzeit die fußballerische Attraktion der Regionalliga Südwest.
Bärenstark: Die "kleinen" Hoffenheimer sind derzeit die fußballerische Attraktion der Regionalliga Südwest.
© imagoZoomansicht

Uwe Wolf musste nach dem Schlusspfiff in Hoffenheim viele Hände schütteln. Zwischen 2003 und 2007 trainierte der heutige Coach des KSV Hessen Kassel die U 19 der TSG Hoffenheim. Wolf hat zwar noch einige Freunde im Kraichgau, doch auch diese Tatsache konnte die Laune des 45-Jährigen nicht merklich steigern.

Enttäuscht war der Hessen-Coach aufgrund der Unterlegenheit seiner Mannschaft im Spitzenspiel. "Die Niederlage war verdient. Hoffenheim hat seine Stärken ausgespielt", sagte Wolf nach dem 1:3, das unter dem Strich sogar noch schmeichelhaft für Kassel war. Neben ihren drei verwandelten Treffern hatte die TSG noch acht weitere Großchancen vergeben.

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"Das war eine überzeugende Leistung", hielt sich Hoffenheims Trainer Frank Kramer (40) mit Lob nicht zurück. Auch Alexander Rosen (33), Sportlicher Leiter der U 23, überzeugte der Hoffenheimer Auftritt: "Diese drei Punkte sind auch deshalb so wertvoll, weil die Jungs dem Druck standgehalten und als jüngste Mannschaft der Liga der ältesten Paroli geboten haben." Die TSG brauchte knapp 20 Minuten, dann hatten sie den Schlüssel gegen einen robusten und durchaus starken Gegner gefunden. Zu wenig hatten die Nordhessen dem Hoffenheimer Offensivspiel letztlich entgegenzusetzen.

Hoffenheim hat sicher das größte Potenzial. Mit seinem Tempospiel kann es jeden Gegner an die Wand spielen.Kassels Trainer Uwe Wolf

"Alle Jungs haben sehr diszipliniert gearbeitet", war für Kramer dennoch die Defensive die Basis für den Erfolg, durch den die TSG endgültig zum Topfavoriten der Liga aufgestiegen ist. "Hoffenheim hat sicher das größte Potenzial. Mit seinem Tempospiel kann es jeden Gegner an die Wand spielen", zollte Wolf dem Tabellenführer Respekt, schaute aber auch schon wieder nach vorne. "Wir haben jetzt ein Viertel der Saison gespielt und stehen auf Platz zwei. Jetzt gilt es, dies in den übrigen drei Vierteln zu bestätigen", sagte der Coach des KSV.

Wenn die TSG die Form des Spitzenspiels konservieren kann, wird es für den Rest der Liga nur noch um den ersten Platz hinter der Kraichgauer Talentschmiede gehen.

Michael Wilkening

25.09.12
 
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