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13.09.2012, 17:00

FC Viktoria Köln: Durchmarsch?

Kölner Dreigestirn wirbelt in der Regionalliga

In der Regionalliga West tummeln sich drei Vereine aus einer Stadt, der Rhein-Metropole Köln. Es handelt sich hierbei um die U 21 des 1. FC Köln, die Kölner Fortuna und den neu hinzugestoßenen Aufsteiger FC Viktoria Köln. Zwei dieser Mannschaften befinden sich in der Tabelle so nah beieinander, wie es die Stadt im Vereinsnamen vermuten lässt. Die dritte im Bunde wandelt auf den Spuren der Profis.

Heiko Scholz (li.), Uwe Koschinat (oben) und Dirk Lottner
Einer steht über allen: Viktoria-Coach Heiko Scholz (li.) steht an der Tabellenspitze. In Reichweite lauert Uwe Koschinat (re. o.) mit der Fortuna. Tief im Tabellenkeller steckt Dirk Lottner mit dem 1. FC Köln II.
© imagoZoomansicht

Ein Punkt aus vier Spielen, dabei nur ein selbst erzielter Treffer. Hinzu kommen Negativmeldungen abseits des Fußballplatzes. Der 1. FC Köln sieht sich übersäht von Negativschlagzeilen. Die U 21 des Vereins knüpft hier nahtlos an die Mannschaft der Profis an. Das von Dirk Lottner (40) trainierte Team steht ebenfalls auf einem Abstiegsrang, konnte in sechs Spielen keinen Sieg einfahren und kassierte dabei ganze 14 Gegentreffer. Vor dieser Spielzeit formulierte Lottner noch, dass "die Vorfreude auf die neue Saison" riesig sei und es "eine interessante und spannende" Liga wird. Für solch eine junge Mannschaft - nur zwei Spieler sind vor 1990 geboren - anscheinend zu spannend. Erfolgserlebnisse sind bitter nötig.

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Die nächste Gelegenheit bietet sich der U 21 am Freitag (14.09., 19 Uhr) bei Rot-Weiß Oberhausen. Für Abwehrmann und Kapitän Stefan Schwellenbach (28) lautet dann die Devise, als Leitwolf seine Elf zum ersten Saisonerfolg zu führen.

Bereits sechs Siege für die Fortunen

Die Abschlusstabelle der Regionalliga 2011/ 2012 weißt die Kölner Fortuna als Tabellensiebten auf - ein respektables Ergebnis für einen nachgerückten Aufsteiger (Germania Windeck verzichtete damals auf den sportlichen Aufstieg, d. Red.). Nun verlangen allmählich Sponsoren und Investoren die Rückkehr in den Profifußball. Bereits vor dieser Saison erkannte Trainer Uwe Koschinat (41) die Möglichkeiten, dieses Ziel anzugehen: "Wir haben jetzt nur noch Spieler, die sich komplett auf den Fußball konzentrieren." Als er den Verein im letzten Jahr übernahm, steckten einige Spieler noch im "normalen" Arbeitsleben. Mittlerweile absolvierten die Fortunen in ihrem zweiten Jahr in Deutschlands vierthöchster Spielklasse sieben Spiele und konnten grandiose sechs Siege landen - Rang zwei. Die Elf von Koschinat erzielte dabei im Schnitt pro Spiel knapp über zwei Tore. Mittelfeldakteur Silvio Pagano (27) erzielte allein sechs Treffer.

Die nächste Einschussmöglichkeit dürfte sich dem Italiener am Samstag (15.09., 14 Uhr) gegen den SC Verl bieten. Allerdings sollte sich dann auch der Fortunen-Sturm anschicken, auf Torejagd zu gehen. Von insgesamt 15 Treffern steuerten zehn das Mittelfeld und zwei der Abwehrverbund bei.

Der Aufsteiger eilt voraus

Mike Wunderlich
Trotz Burnout-Syndrom weiter am Ball: Der vom FSV Frankfurt nochmals ausgeliehene Mike Wunderlich erzielte bereits drei Treffer.
© imagoZoomansicht

Viktoria (engl. victory) - das steht für einen Sieg in einer Schlacht oder in einem Wettkampf. Der im Stadtteil Höhenberg liegende Verein trägt dieses Wort im Namen. Gerade in dieser Spielzeit macht sie diesem alle Ehre. In allen sechs Spielen konnten drei Punkte errungen werden - Tabellenplatz eins. "Eine solche Serie in einer so starken Liga ist wirklich sehr überraschend. Da­mit konnte niemand rechnen", beschreibt der reiche Mäzen, Franz-Josef Wernze, die aktuelle Situation. Bemerkenswert: Alle drei Auswärtsspiele wurden ohne ein Gegentor gewonnen. Mit einem Torverhältnis von 18:3 stellt der Spitzenreiter den besten Angriff nebst der zweitbesten Abwehr hinter den Sportfreunden Siegen (zwei Gegentreffer). Im Gegensatz zur U 21 des 1. FC Köln ist der FC Viktoria Köln gespickt mit Erfahrung. Neben dem 71-fachen ehemaligen Bundesligaprofi Mariusz Kukielka (35) und den am Burnout-Syndrom erkrankten Kapitän und Ex-Zweitligaprofi Mike Wunderlich (26) konnte der Verein vor einiger Zeit einen spektakulären Transfer-Clou vermelden.

Ab sofort verstärkt der Ex-Bochumer Giovanni Federico (31) den Tabellenführer aus Höhenberg. Seine ersten vollen 90 Minuten absolvierte er bereits am vergangenen Freitag im Testspiel gegen den Zweitligisten MSV Duisburg (0:2). Sein erstes Pflichtspiel von Beginn an hat er womöglich am Freitag (14.09., 19 Uhr) vor der Brust. Hier empfängt der Spitzenreiter den Tabellen-15. Duisburg II. Der siebte Sieg im siebten Spiel soll hier folgen.

13.09.12
 
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weitere Infos zu Scholz

Vorname:Heiko
Nachname:Scholz
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Lok Leipzig

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weitere Infos zu Federico

Vorname:Giovanni
Nachname:Federico
Nation: Deutschland
  Italien
Verein:TuS Ennepetal
Geboren am:04.10.1980

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