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07.09.2012, 16:23

Magdeburg: Defensive Stabilität als Erfolgsrezept

Mit Petersen kam der Aufschwung

Der 1. FC Magdeburg erlebt derzeit eine ungeahnte Renaissance. In der Vorsaison Tabellenletzter der Regionalliga Nord und nur aufgrund der neuerlichen Ligareform dem Abstieg entronnen, setzen die Elbestädter unter Neu-Trainer Andreas Petersen (52) zu einem wahren Höhenflug an.

Andreas Petersen
Hat gut Lachen: Nach drei Spieltagen grüßt Andreas Petersen mit dem FC Magdeburg von der Tabellenspitze.
© imagoZoomansicht

Im Sommer vollzogen die Verantwortlichen um Präsident Peter Fechner (57) und den neuen Vizepräsidenten für Sport und Finanzen Mario Kallnik (37) einen glaubhaften Neuanfang. Gemeinsam mit dem aus Halberstadt verpflichteten Petersen sortierten sie ein Dutzend Spieler aus und holten zehn Neue. Nach drei Spieltagen und zwei Heimsiegen - 2011/12 gelang nur ein einziger - sind die Blau-Weißen aktueller Tabellenführer mit sieben Punkten.

Trotzdem halten die FCM-Verantwortlichen den Ball flach. "Wir sind mitten in einem Prozess. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden, aber es gibt noch genug Baustellen. Wir dürfen jetzt nicht euphorisch werden und von irgendetwas spinnen", erklärte Petersen nach dem 3:0 gegen "Angstgegner" Meuselwitz, der zuvor in zehn Partien erst einmal bezwungen worden war.

"Wir dürfen jetzt nicht euphorisch werden und von irgendetwas spinnen."FCM-Coach Andreas Petersen

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Garant für den besten Saisonstart der letzten Jahre ist dabei die Defensive. Keeper Matthias Tischer (26), der im Sommer einmal mehr abzuwandern drohte, ist eine feste Größe. Vor Tischer steht mit dem offensivfreudigen Nils Butzen (19),den kopfballstarken Innenverteidigern Peter Hackenberg (23) und Tobias Friebertshäuser (24), sowie dem spielfreudigen Christopher Reinhard (27) eine grundsolide Viererkette. Dennoch sagt Petersen: "Die Null ist eine Momentaufnahme."

Mehr Reserven gibt es dagegen im Offensivspiel. Seit Jahren fehlt dem FCM ein Kreativspieler im Mittelfeld. Kapitän Marco Kurth (34) und auch Neuzugang Benjamin Boltze (26) sind typische Sechser. So waren auch gegen Meuselwitz oft nur lange Bälle Richtung Spitze zu sehen. Erst nach dem 3:0 trauten sich die Magdeburger Dribblings in der gegnerischen Hälfte zu und zeigten "One touch"-Fußball. Für die Elbestädter ist die Tabellenführung aktuell ein schönes Zwischenergebnis,das man aber richtig zu werten weiß.

Hans-Joachim Malli

07.09.12
 
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weitere Infos zu Petersen

Vorname:Andreas
Nachname:Petersen
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Magdeburg

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