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03.09.2012, 12:17

Lok - RB Leipzig: Ausschreitungen beim Derby-Sieg

Historischer Treffer durch Judt

Das erste Duell zwischen den Lokalrivalen RB und Lok Leipzig konnten die Roten Bullen mit einem 3:1-Sieg für sich entscheiden. Mehr als 24.000 Zuschauer sahen die Begegnung der beiden Leipziger Klubs und erlebten ein Fußballfest. Nach dem Spiel kam es jedoch zu Ausschreitungen zwischen Lok-Fans und der Leipziger Polizei, die die Partie überschatteten.

Juri Judt
Leitete mit seinem 1:0 den Sieg im Lokalderby gegen Lok Leipzig ein: RB-Abwehrspieler Juri Judt.
© imagoZoomansicht

Das erste Lokalderby zwischen Lok Leipzig und RB Leipzig war letztlich eine einseitige Angele­genheit. Vor der Rekordkulisse von 24.795 Zuschauern, Spitzenwert im deutschen Fußball auf Regionalliga­ebene, siegte das Team von Andreas Zorniger mit 3:1 durch Tore von Juri Judt, Stefan Kutschke und Thiago Rockenbach da Silva bei einem Ge­gentreffer von Fatih Alemdar.

"Wir sind ohne Zweifel der verdiente Derbysieger", analysierte der RB-Trainer zu Recht nach einer an­sehnlichen und temporeichen Be­gegnung. "Meine Mannschaft war sehr präsent und hat stets Druck auf den Gegner ausgeübt. Wir sind als Team aufgetreten und haben unser Spiel durchgezogen." Marco Rose pflichtete seinem Kollegen bei, für ihn "hat die in­dividuelle Klasse den Ausschlag gegeben".

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Dennoch fand der frü­here Mainzer Bundesligaprofi nur lobende Worte für seine Mann­schaft: "Auch wenn sich das Er­gebnis nicht gut anfühlt, haben wir kämpferisch alles gegeben. Leider haben wir dämliche Gegentore kas­siert." Unisono erklärten die beiden Fußballlehrer, dass "wir ein echtes Fußballfest erlebt haben".

Von Beginn an war der große Favorit RB Leipzig die spielbestim­mende Mannschaft und besaß gute Möglichkeiten (Frahn, Röttger). Kurios war das Zustandekommen des verdienten Führungstreffers, als Seifert die Flugbahn des Balles unterschätzte und Gäng durch Judts Heber überlistet wurde. Nachdem Kutschke die Führung ausgebaut hatte, bestrafte Rockenbach da Silva schließlich einen groben Abwehr­fehler der Lok-Hintermannschaft. Der verdienten Ehrentreffer kurz vor Schluss gelang Alemdar, der den nie erlahmenden Kampfgeist der Blau-Gelben belohnte.

"Dieser Rekord gehört der gan­zen Stadt Leipzig", freute sich Zor­niger. Zu diesem Zeitpunkt konnte er nicht ahnen, dass es beim Ab­marsch der beiden Fangruppen vor dem Stadion doch noch zu Aus­einandersetzungen gekommen war. Lok-Anhänger griffen Ordner an, die Polizei setzte Wasserwerfer ein und nahm mehrere Personen fest.

Steffen Enigk

03.09.12
 

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Vorname:Alexander
Nachname:Zorniger
Nation: Deutschland
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Nachname:Judt
Nation: Deutschland
Verein:Rot-Weiß Erfurt
Geboren am:24.07.1986

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Nachname:Kutschke
Nation: Deutschland
Verein:SC Paderborn 07
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Nation: Brasilien
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