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02.09.2012, 20:20

Nordost: Polizei musste Wasserwerfer einsetzen

Prächtige Kulisse in Leipzig - nach Abpfiff Randale

Das Leipziger Derby zwischen Lokomotive und RasenBallsport am Sonntag wollten rekordverdächtige 24.795 Menschen sehen. Während es im Stadion ruhig blieb, kam es nach Abpfiff zu Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern, den Ordnungskräften sowie der Polizei.

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Stadion Leipzig
Das Leipziger Derby wollten 24.795 Zuschauer sehen.
© picture alliance Zoomansicht

Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Leipzig mitteilte, kam es im Anschluss des 3:1-Sieges von RB über Lok zu verbalen Scharmützeln zwischen den beiden Fanlagers. Als die privaten Ordnungskräfte auf einem Parkplatz vor dem Stadion einschreiten wollten, wurden sie von rund 300 Lok-Anhängern attackiert. Die herbeigerufene Polizei musste Wasserwerfer einsetzen, um der Lage Herr zu werden.

Die Polizei konnte die Situation dann beruhigen. Insgesamt wurden elf Lok-Fans vorläufig in Gewahrsam genommen.

Zuvor sorgten rekordverdächtige 24.795 Zuschauer für einen prächtigen Rahmen beim Leipziger Derby gesorgt. Damit wurde die alte Marke für die Regionalliga bei weitem übertroffen: Am 6. Mai 2011 wohnten 18.500 Zuschauer der Partie von Preußen Münster gegen Borussia Mönchengladbach II bei.

Noch im Stadion freuten sich beide Vereine über die Rekordkulisse. "Dieser Erfolg gehört beiden Mannschaften, allein hätte keiner der beiden Vereine so viele Zuschauer angezogen", sagte Lok-Marketingchef Frank Müller. Der Traditionsverein Lok hatte extra das Heimrecht mit RB Leipzig getauscht, um vorübergehend in die deutlich größere Arena des Konkurrenten zu ziehen.

Durch den 3:1-Erfolg mischt RB Leipzig punktgleich mit dem 1. FC Magdeburg in der Nordost-Staffel weiter oben mit. Lokomotive musste die zweite Niederlage hinnehmen.

02.09.12
 

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