Goslar: Noch zu wenige Spieler im Kader
Coach Eulberg handelt Aufstiegsprämie aus
Mit Frank Eulberg stellte der Goslarer SC zwölf Tage nach dem überraschenden Weggang von Manfred Wölpper zu den Amateuren des MSV Duisburg den Fußball-Lehrer vor, der die Mission Regionalliga erfolgreich gestalten soll. Dabei stellte der 49-Jährige, der früher unter anderem Arminia Bielefeld und den FC Carl Zeiss Jena trainierte, klar, dass er noch hohe Ziele hat.
Neu beim Aufsteiger: Trainer Frank Eulberg hat mit dem GSC noch einiges vor.
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Das zeigt sich nicht allein an einer Aufstiegsprämie, die in seinem Einjahresvertrag fixiert ist, sondern auch an der Ausstiegsklausel für Angebote höherklassiger Klubs. "Doch jetzt bin ich mit 110 Prozent hier", stellte der neue Coach klar.
Eulberg konnte den GSC noch beim 4:2-Sieg im letzten Oberliga-Spiel in Rheden unter die Lupe nehmen. "Ich habe den Eindruck, dass die Mannschaft bestehen kann", so des Trainers Prognose für die Regionalliga, die ihm aus seiner Scouting-Tätigkeit zuletzt für Energie Cottbus gut bekannt ist. Doch der Kader mit bislang 19 Feldspielern ist Eulberg definitiv noch zu klein.
"Insgesamt waren zwölf Kandidaten zu Gesprächen hier", verriet GSC-Hauptsponsor Folkert Bruns. Bei einigen scheiterten Gespräche schnell an exorbitanten Gehaltsforderungen, den Ausschlag für Eulberg gab nicht zuletzt die räumliche Nähe zu seinem Wohnort Wolfsburg. "Meine Frau hat mich auch gedrängt, hier anzufangen", gesteht er. Vorgefunden hat er Bedingungen, "die mancher Profiverein nicht hat, zumindest was die Trainingsmöglichkeiten anbelangt".
Camillo Kluge