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20.02.2012, 16:15

Kiel: Gutzeit mit Luxusproblem

Chahed siegreich im Derby

Holstein Kiel hat seine Meisterschaftsambitionen nachdrücklich bestätigt, den Konkurrenten aus Leipzig und Halle ein klares Signal gesendet und Trainer Thorsten Gutzeit zugleich ein Luxusproblem beschert: In der Offensive der "Störche" ist ein Konkurrenzkampf entbrannt.

Patrick Herrmann (vo.) und Sofien Chahed
Klatschen sich ab: Kiels Herrmann und Chahed.
© imagoZoomansicht

Beide Trainer waren sich einig über die Qualität des mit "offenem Visier geführten Derbys" (Gutzeit) und die offenen Abwehrreihen. "Für die Zuschauer war es ein attraktives Spiel, als Trainer hat mir allerdings nicht gefallen, dass wir so viele Chance zugelassen haben", sagte der Kieler Coach. Diesen Satz hätte so auch sein Hamburger Kollege Rodolfo Cardoso formulieren können. "Hätten wir nicht einen guten Torhüter gehabt, wären wir mit einer höheren Niederlage nach Hause gefahren", urteilte der Argentinier.

Das Derby hätte wahrlich einen anderen Verlauf nehmen können. Bevor Fiete Sykora in der 39. Minute gemeinsam mit Sofien Chahed das Führungstor produzierte, hatte KSV-Torhüter Morten Jensen alle Hände voll zu tun, um einen drohenden Rückstand zu verhindern. Dass nicht noch mehr Treffer fielen als diejenigen von Jaroslaw Lindner (63. und 82.) sowie des Hamburgers Bertul Kocabas (78.), lag vor allem an den aufmerksamen Torhütern auf beiden Seiten.

Für die Zuschauer war es ein attraktives Spiel.Thorsten Gutzeit über das Derby gegen den HSV II

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Insgesamt wurden 3890 Zuschauer Zeugen einer attraktiven Offensivshow beider Teams. Auf Kieler Seite waren daran vor allem die Techniker Sykora und Chahed sowie die Sprinter Lindner und Jakob Sachs beteiligt. Dies wiederum könnte Trainer Gutzeit im weiteren Saisonverlauf noch einiges Kopfzerbrechen bereiten. Chahed, in der Hinrunde überwiegend ein Joker, lieferte nämlich auf der Position hinter der Ein-Mann-Spitze Sykora eine herausragende Partie ab, mithin in jener Rolle, die normalerweise Sykora bekleidet, da der angeschlagene Marc Heider als Solo-Stürmer erste Wahl ist.

Den großen Konkurrenzkampf nimmt Trainer Gutzeit trotz der auf ihn zukommenden Qual der Wahl eher erfreut zur Kenntnis: "Es ist schön für mich, dass ein Spieler wie Chahed sofort funktioniert und ich somit Alternativen habe."

20.02.12
 

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weitere Infos zu Chahed

Vorname:Sofien
Nachname:Chahed
Nation: Deutschland
Verein:VfL Osnabrück
Geboren am:22.11.1989

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