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19.12.2011, 15:04

Köln - Essen: Fortuna dominiert eindeutig

Wrobel: "Eine Frechheit"

Es waren nur 1480 Zuschauer, die ins kalte und verregnete Kölner Südstadion ge­kommen waren. Für die Anhänger des SC Fortuna hat sich der Ausflug jedoch gelohnt. Für Essens Trainer Waldemar Wrobel war es dagegen ein Abend zum Vergessen.

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Waldemar Wrobel (Essen)
Ein Abend zum Vergessen: RWE-Trainer Waldemar Wrobel war alles andere als erfreut über das Auftreten seines Teams.
© imago Zoomansicht

In einem ereignisreichen und intensiven Spiel setzte sich ihr Klub im traditionsreichen Duell mit RW Essen verdient mit 4:2 durch - und überwintert auf Platz vier, während RWE nach drei Siegen in Folge einen herben Rückschlag hinnehmen musste. "Das war eine tolle Leistung meiner Mannschaft", lobte der rundum zufriedene Köl­ner Trainer Uwe Koschinat.

Entschieden wurde die Begeg­nung schon in der ersten halben Stunde. Als die Gäste mit ihren Ge­danken offenbar noch in der Kabine waren, traf Silvio Pagano nach Vor­arbeit von Steffen Moritz aus kurzer Distanz zum 1:0 (10.). "Die Leistung meiner Mannschaft in der ersten Halbzeit war eine absolute Frech­heit. Wir haben nur zugeschaut und den Gegner bei jeder Aktion begleitet", wetterte RWE-Trainer Waldemar Wrobel.

Tatsächlich dominierte Fortuna vollständig und verhinderte jegli­chen Spielaufbau der überraschend lethargischen und harmlosen Esse­ner. Hamdi Dahmani traf mit einem satten Schuss ins kurze Eck zum 2:0, der Ex-Essener Dirk Caspers erhöhte mit einem wunderbaren Freistoß auf 3:0. Direkt nach der Pause erzielte Leon Enzmann zwar das 1:3 für die dann auch besser aufspielenden Gäste, zu einer Wen­de reichte es aber nicht - auch, weil einige Chancen ungenutzt blieben.

Philip Sagioglou

19.12.11
 
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