Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

05.12.2011, 10:11

Großaspach - Stuttgart: Buchwald sieht ein hochklassiges Spiel

Zorniger verspricht: "Wir bleiben dran"

Das Spitzenspiel erfüllte die Er­wartungen. Über 5700 Zuschauer sahen, wie sich der Tabellenzweite SG Sonnenhof Großaspach in der heimischen Comtech-Arena mit Spitzenreiter Stuttgarter Kickers ein Duell auf Augenhöhe lieferte. Das 2:2 war ein gerechtes Resultat, als FIFA-Schiedsrichter Deniz Aytekin die Partie nach 90 spannenden Mi­nuten beendete.

Sebastian Szimayer (li., Großaspach) und Royal-Dominique Fennell (Stuttgart)
Lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe: Sebastian Szimayer mit Großaspach gegen Royal-Dominique Fennell und Stuttgart.
© imagoZoomansicht

"Es war von beiden Seiten ein hochklassiges Regional­ligaspiel", sagte Guido Buchwald, Weltmeister von 1990 und Kickers-Präsidiumsmitglied. Er erntete keinen Widerspruch. Auch nicht von den beiden Trai­nern, die lediglich in einem Punkt unterschiedlicher Meinung waren. Stuttgarts Coach Dirk Schuster hatte ein Plus an guten Möglichkeiten für seine Mannschaft registriert, sein Kollege Alexander Zorniger hielt dagegen: "Ich habe die klareren Chancen auf unserer Seite gese­hen."

Großaspachs Trainer dachte vor allem an den Pfostenschuss von Michele Rizzi, der seinem Team bereits in der 40. statt in der 47. Minute den 1:1-Ausgleich hätte be­scheren können. Aber auch an den von Kickers-Innenverteidiger Julian Leist verursachten, von Matthias Morys schwach geschossenen und von Keeper Günay Güvenc abge­wehrten Handelfmeter beim Stande von 1:1 in der 59. Minute. Weil die Hausherren in der 77. Minute durch Ex-Kickers-Spieler Rizzi aber doch mit 2:1 in Führung gegangen waren, sah es nach der Wachablösung an der Tabellenspitze aus.

- Anzeige -

Die fiel aus, weil Joker Ugur Yilmaz den Blauen mit seinem Treffer in der 86. Minute einen verdienten Punkt rettete. Der Spielverlauf bot beiden Teams den Anlass, darüber zu sin­nieren, ob das Glas nun halb voll oder halb leer war. Sie entschieden sich unisono für die positive Be­trachtungsweise. "Mit dem Punkt können beide Mannschaften ganz gut leben", sagte Kickers-Coach Schuster. "Das 2:2 entspricht dem Spielverlauf", pflichtete ihm Zorni­ger bei und betonte: "Wir bleiben an den Kickers dran. Das ist mehr, als wir vor der Saison erwartet ha­ben." Vor dem letzten Spiel vor der Winterpause trennen das Spitzen­duo weiterhin nur zwei Punkte.

Steffen Grün

05.12.11
 
- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -