Für diesen Aufschwung gibt es einige Gründe, unter anderem den Konkurrenzkampf: Alle Positionen sind mindestens doppelt besetzt - Trainer Alexander Zorniger (44) hat die Qual der Wahl. Selbst Ausfälle von Schlüsselspielern waren auf diesem Wege bislang zu kompensieren. "Wir haben den Kader verstärkt. Eine homogene Mannschaft mit charakterlich einwandfreien Jungs - das ist der Lohn für unser gutes Scouting", blickt Sportchef Joannis Koukoutrigas zufrieden auf die Sommereinkäufe zurück.
Der vielseitige Julian Grupp überzeute bislang ebenso wie Innenverteidiger Cedric Mimbala oder der aus dem Landesligateam aufgerückte Sebastian Kappes. Für die Offensive gilt die Verstärkung im Besonderen: Matthias Morys, Sebastian Szimayer, Johannes Fiand sowie Sokol Kacani bringen verschiedene Qualitäten ein. "Wir sind athletischer, schneller und unberechenbarer geworden", stellt Koukoutrigas fest. Für den Auschwung ist aber nicht zuletzt auch die neue Heimstärke verantwortlich.
Sieben Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage stehen in der neuen Comtech-Arena zu Buche. Ein Quantensprung im Vergleich zur Vorsaison, als Großaspach in seinem Übergangsdomizil, dem Frankenstadion in Heilbronn, bis zum 28. Spieltag auf den ersten und einzigen Heimsieg warten musste.
Steffen Gruen
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