Doch anders als man es in der Hauptstadt gewohnt war und befürchten musste, blieb es beim damaligen Tabellenschlusslicht ruhig - ungewöhnlich ruhig für Berliner Verhältnisse.
"Der Trainer stand selbst in dieser prekären Situation niemals zur Disposition", stellt Ceylan klar und ließ dies auch die Mannschaft in einem Gespräch ohne den Coach wissen: "Jens Härtel macht einen tollen Job und arbeitet Tag und Nacht für den Verein. Die gesamte Vereinsführung ist von ihm überzeugt."
So schickt sich der Weddinger Kiezklub nach turbulenten und nicht immer skandalfreien Jahren an, sich in Berlin als dritte Kraft hinter Hertha BSC und dem 1. FC Union zu etablieren. Der Grundstein dafür ist gelegt. "Fast alle Spieler haben Verträge über zwei Jahre. Sie sind schon hervorragend zusammengewachsen und sollen sich weiter als Mannschaft entwickeln. In der nächsten Saison wollen wir dann oben mitspielen", blickt Ceylan schon über das Saisonende hinaus. Ziele, die schon einige Hauptstadtklubs in der Vergangenheit hatten und mittlerweile in der Versenkung verschwunden sind.
Martin Eisen
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