Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

28.10.2011, 08:45

Trier: Pokal-Aus mit Nachwirkungen?

Stang: "Der Glaube fehlte"

Großartig gespielt und doch verloren: Eintracht Trier ist nach der unglücklichen Zweitrunden-Niederlage im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV enttäuscht, aber auch stolz auf die gezeigte Leistung. 1:2 stand es nach der Verlängerung, der Viertligist hatte den Erstligisten im mit 10 300 Zuschauern ausver­kauften Moselstadion am Rande ei­ner Niederlage. "Es tut weh. Wenn wir das Spiel 0:5 verloren hätten, wäre das was anderes. Aber wir waren so dicht dran", haderte Ein­tracht- Trainer Roland Seitz.

- Anzeige -
Oliver Stang (re.) und Denny Herzig
Enttäuscht vom Pokal-Aus: Oliver Stang (re.) mit Teamkollege Denny Herzig.
© picture alliance Zoomansicht

Erst in der 110. Minute gelang dem HSV der entscheidende Tref­fer, als Dennis Aogo einen Freistoß aus 18 Metern in den Winkel zir­kelte. "Wenn du zehn Minuten vor dem Ende so ein Tor kassierst, bist du im Kopf tot. Danach hat einfach der Glaube gefehlt", erklärte Innen­verteidiger Oliver Stang zerknirscht.

Abzuwarten bleibt, ob die Mann­schaft jetzt den Schalter umlegen kann. Ob ihr nach einem physisch und psychisch kräfteraubenden Pokal-Krimi direkt wieder die Kon­zentration auf den Regionalliga-All­tag gelingt. Der Tabellenzweite will seine Serie von zuletzt fünf Partien ohne Niederlage ausbauen. Aus Sicht von Linksverteidiger Thomas Drescher wird es zumindest kein leichtes Unterfangen: "Wenn man gegen Hamburg so große Chancen hat und am Ende doch ausscheidet, bleibt das sicher noch eine Weile in den Köpfen."

Mirko Blahak

28.10.11
 
- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -

- Anzeige -