Vor Torwart Bastian Sube, der den Vorzug vor Sascha Samulewicz erhielt. "Es gefällt mir, dass er total emotional ist, mit Herz, Seele und Mut", lobte Bruns den 19-Jährigen. Der Chefcoach schloss aber nicht aus, noch einmal auf dieser Position aktiv zu werden. Der Ex-Ahlener André Maczkowiak (28), der auf der Tribüne saß, ist jedoch kein Thema.
Während der WSV bei den Standards (Bruns: "Die haben wir geübt") klare Vorteile besaß und die Chancen konsequent nutzte, ließ RWE sie vor der Pause liegen. "Über 90 Minuten waren wir in vielen Bereichen nicht die schlechtere Mannschaft. Wir hatten gefühlte 10:1 Ecken, gute Stafetten, auch einige Chancen. Aber wir münzen die nicht in Tore um. Und die Gegentreffer fallen immer aus den gleichen Situationen", ärgerte sich Trainer Waldemar Wrobel.
Aufgrund der Essener Verletzungssorgen musste Markus Heppke an alter Wirkungsstätte als Innenverteidiger aushelfen. Wrobel: "Wenn man 2:5 verliert, braucht man nicht darüber nachzudenken, ob das verdient ist oder nicht." "Wir haben den Kampf angenommen und die Tore genau zum richtigen Zeitpunkt erzielt", fand WSV-Vizekapitän Tom Moosmayer. Christian Knappmann schraubte seine Bilanz auf zehn Treffer - und feierte hinterher mit den Fans, die er beim 1:4 in Bochum noch beruhigen musste.
Jörn Koldehoff
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