"Unsere junge Mannschaft befindet sich noch in der Entwicklung. Da sind Rückschläge normal. Insgesamt sind wir ordentlich gestartet, auch wenn wir den einen oder anderen Zähler mehr hätten holen können", sagte Heppke dem kicker. "Die ersten Saisonspiele haben gezeigt, dass Qualität in der Mannschaft steckt. Daran wollen wir anknüpfen."
Wegen der großen Personalprobleme in der Abwehr muss Heppke, der eigentlich als feste Größe im zentralen Mittelfeld eingeplant ist, wohl auch an seiner früheren Wirkungsstätte im Zoo-Stadion in der Innenverteidigung aushelfen. Neben Vincent Wagner fallen schließlich auch die Neuzugänge Sebastian Jansen (Meniskus-OP) und Maik Rodenberg (Knie) weiterhin aus. Mit Adrian Schneider (Bauchmuskelzerrung) ist ein weiterer Innenverteidiger nach wie vor nicht voll belastbar. "Ich helfe der Mann-schaft, wo ich benötigt werde", sagt Heppke. Dass er jedoch so schnell wie möglich auf seine Stammposition zurückkehren möchte, ist kein Geheimnis.
Nachdem beim 2:3 gegen Kaiserslautern II das eine oder andere Abstimmungsproblem in der neu formierten Hintermannschaft unübersehbar war, müssen sich Markus Heppke und Co. gegen die kopfballstarken Wuppertaler wie Christian Knappmann, Daniel Flottmann oder Thomas Schlieter deutlich steigern, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Von zusätzlicher Motivation gegen den schlecht gestarteten Aufstiegsfavoriten will Rückkehrer Heppke, der unter anderem noch mit WSV-Kapitän und Ex-RWE-Kicker Stefan Lorenz Kontakt hält, im Vorfeld der Partie aber nichts wissen. "Es ist ein Derby. Aber für mich persönlich ist es ein Spiel wie jedes andere auch. Wir werden uns vornehmen, 110 Prozent Einsatz zu zeigen und unsere Fans zu begeistern. Mal sehen, was am Ende dabei herauskommt."
Ralf Debat
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