Der WSV war nicht wiederzuerkennen gegenüber dem Heimspiel gegen Oberneuland in der Vorwoche. Aus dem Spiel heraus ließen die Wilhelmshavener keine Torchance für die jungen "Wölfe" zu.
Das lag an der neuen taktischen Ausrichtung (4-2-3-1) und der veränderten Personalie. Gaebler ersetzte den verletzten Diamesso und spielte ebenso stark wie die beiden Sechser vor der Abwehr, Radek Spilacek und Pa-Malik Joof. Vor allem Spilacek zeigte eine herausragende Partie, machte das Spiel aus der Tiefe des Raumes.
Hinzu kam eine frühe Führung durch Toni Gänge, der einem Schuss von Dario Fossi die entscheidende Richtungsänderung gab. Dieses Tor sorgte für Sicherheit. Max Wegner hätte in der 80. Minute alles klarmachen müssen, als er allein auf Tobias Krull zulief. Doch der Wölfe-Keeper ging aus dieser eins-gegen-eins-Situation als Sieger hervor. So blieb es bis zur Schlusssekunde spannend.
Selbst Gästetrainer Lorenz-Günther Köstner sprach nach dem Spiel von einem "verdienten Wilhelmshavener Sieg" in einer Liga, "in der offenbar in diesem Jahr jeder jeden schlagen kann".
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