Weiden: Dem 0:6 in der Liga folgte ein blamables Pokal-Aus
Güttler: "Es ist schon bedenklich"
Im Pokal hätte das Knötchen platzen sollen, doch gut möglich, dass es beim Regionalligisten SpVgg Weiden bald den großen Knall gibt. Auf das 0:6 in der Liga bei Greuther Fürth II folgte am Dienstag im Pokal ein blamables 2:3 nach Elfmeterschießen beim mittelfränkischen Bezirksoberligisten SV Buckenhofen.
Die Leistungen seiner Mannschaft geben ihm zu denken: Weidens Trainer Günter Güttler.
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Am Samstag hatte Vizepräsident Hannes Beer noch beteuert, dass sich die Trainerfrage nicht stelle. Der Verein stehe hinter Günter Güttler. Eine Demission würde dem klammen Verein aber wohl auch zu viel kosten. Doch was ist nach dem Pokal-Aus?
In der Regionalliga Süd liegen die Oberpfälzer mit einem Punkt am Tabellenende. "Natürlich muss auch ich mich hinterfragen, ob ich alles richtig gemacht habe", sagte der frustrierte Trainer. "Es ist schon bedenklich, wie meine Spieler aufgetreten sind."
Die ließen den Coach total im Stich. Spielerisch fehlt es seit Saisonbeginn ohnehin. "Unsere Stürmer tun mir manchmal leid", erkannte Güttler. "Es kommen ja kaum vernünftige Zuspiele nach vorne." Zu brav, zu bieder - so das Fazit des Trainers. Zuletzt wurde der vertragslose Sebastian Kreis (ehemals Jahn Regensburg) fürs Mittelfeld geholt, um Struktur ins Spiel zu bringen. In Fürth und Buckenhofen klappte das nicht. Am Freitag gegen den 1. FC Nürnberg II muss das Team endlich eine Reaktion zeigen.
Josef Maier