Trainer Raab ist bedient
Jeske: Vorbereiter und Vollstrecker
Sieben Zähler aus den letzten drei Spielen - beim SC Pfullendorf herrscht derzeit eitel Sonnenschein. Beim 5:1-Kantersieg über den SV Wehen Wiesbaden II hatte Trainer Helgi Kolvidsson wieder einmal alles richtig gemacht.
Filigran verwandelt: Pfullendorfs Christian Jeske bejubelt sein Freistoßtor.
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"Schritt für Schritt" wolle er nach vorne kommen, und seine Arbeit mit den jungen Kräften scheint schon jetzt Früchte zu tragen. Vor allem die Offensivabteilung wirkt sehr dynamisch. Da erweist sich der uneigennützig spielende und am Ball sehr starke estnische Angreifer Ingemar Teever als ein wertvoller Zugewinn. Zu ganz großer Form lief jedoch Christian Jeske auf. Der 23-Jährige glänzte als zweifacher Vorbereiter und wurde mit einem filigran direkt verwandelten Freistoßtor aus 18 Metern Entfernung beim 3:1 zum gefeierten Mann des Tages. Bei Standardsituationen werden die Pfullendorfer immer stärker.
Wehens Coach Bernhard Raab war dagegen angesichts des Auftritts seiner Elf bedient. Trotz vierfacher Unterstützung aus dem Drittligakader fühlte er sich wie in einem schlechten Film: "Wir haben 80 Prozent aller Zweikämpfe verloren und sind bei den fünf Gegentoren Pate gestanden." Es sei das das mit Abstand schlechteste Spiel seiner so gut in die Saison gestarteten Formation gewesen. "Ich kann meiner Mannschaft jetzt nur den Spiegel vorhalten", kündigte Raab an.
Jürgen Witt
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