Seine ernstere Variante lautet: "Ich will nie wieder absteigen." Das hat der Stürmer zwischen 2002 und 2006 bereits viermal erlebt. Zwei Abstiegen aus der Bundesliga und der 2. Liga mit St. Pauli folgten zwei weitere aus der 2. Liga mit Trier und Ahlen.
Wenn sich die Eindrücke aus der Vorbereitung bestätigen, dürfte der Tabellenletzte der vergangenen Spielzeit eine ruhigere Saison erleben. Der im April als Cheftrainer nach Trier gewechselte Roland Seitz (45) erlebte einen trostlosen Saisonausklang mit sechs Niederlagen, jeweils ohne Eintracht-Tor: "Das habe ich noch nie erlebt!"
In der Vorbereitung läuft es mit dem komplett neu formierten Team schon deutlich besser. Vor allem die Offensive um Patschinski und Thomas Kraus (1. FC Köln) präsentiert sich bereits in ausgezeichneter Frühform. Die Bilanz: acht Spiele, acht Siege, 70 Tore.
Auch die vermeintlich gleichwertigen Gegner wie der Schweizer Zweitligist FC Schaffhausen (5:1) oder der luxemburgische Europa-League-Qualifikant CS Grevenmacher (6:2) waren kein Maßstab.
Seitz dürfte zum Liga-Auftakt beim 1. FC Kaiserslautern II auf acht oder neun Neuzugänge in der Startformation setzen. Mit der Leistung in der Offensive ist Seitz bisher zwar sehr zufrieden, dennoch fahndet der Coach nach einer weiteren Alternative für den Angriff.
Auch die Hintermannschaft soll noch verstärkt werden. "In der Defensive haben wir noch Arbeit", kündigt Seitz an.
Andreas Feichtner
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