Reutlingen: Verein weist Deckungslücke von 100.000 Euro auf
Eisenlohr wird Präsident
Wie aus dem Reutlinger General-Anzeiger hervorgeht, hatte Moeck sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt. Neben dem neuen Vereinsoberhaupt Eisenlohr kandidierte auch das ehemalige Verwaltungsratsmitglied Werner Aichele um die Nachfolge Moecks. Die Wahl entschied Eisenlohr mit 101:2 Stimmen jedoch klar für sich.
Dem SSV fehlen 100.000 Euro
Dem neuen Präsidenten zufolge klaffe beim SSV Reutlingen im Saison-Etat noch ein Loch von rund 100.000 Euro. Eisenlohr zeigte sich jedoch optimistisch, dass das fehlende Geld beschafft werden könne. Um die finanzielle Situation des SSV generell zu verbessern, strebt das Vereinsoberhaupt an, "so schnell wie möglich in die 3. Liga" aufzusteigen. Dort würden höhere Fernseheinnahmen winken.
Sportlich läuft es bei den von Roland Seitz trainierten Reutlingern seit einigen Wochen wieder besser: Zuletzt gab es zwei Siege in Folge, aus den zurückliegenden vier Partien holte der SSV acht Punkte. Ob die Mannschaft Eisenlohrs ehrgeiziges Ziel vom baldigen Aufstieg in die 3. Liga zeitnah umsetzen kann, ist dennoch fraglich: Auf Rang zehn der Regionalliga Süd stehend beträgt der Rückstand des SSV auf Tabellenführer 1. FC Nürnberg II bereits neun Punkte.
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