GSC-Torwart Lars Möhlenbrock wehrte einen Schuss von NulldreiTorjäger Daniel Frahn aus Nahdistanz ab (1.), im Gegenzug verfehlte ein Kopfball von Benjamin Halstenberg nur knapp das Gehäuse (2.). Die Gäste versuchten mitzuspielen, was ihnen 45 Minuten lang auch gelang. Bei einem Schuss von Necati Uluisik musste sich Babelsbergs Keeper Marian Unger ganz lang machen (43.).
Nach dem Wechsel übernahm der Gastgeber die Regentschaft, drückte den Tabellenletzten in den Strafraum. Die "Maurerkolonne" der Gäste dichtete nur einmal nicht gründlich ab - und Frahn kam per Kopfball zu seinem 14. Saisontreffer (62.).
Drei Minuten später startete Grzegorz Podolczak ein tolles Solo. Kurz hinter der Mittellinie lief er los, zog in den Strafraum und vollendete ins lange Eck. In der Schlussphase kam Goslar mit Glück und Geschick über die Runden, auch weil Möhlenbrock das "Privatduell" mit Frahn mehrmals für sich entschied. "Wir wollten gut verteidigen", sagte Gäste-Coach Goran Barjaktarevic, "das ist uns gut gelungen."
Das Ergebnis ist umso höher zu bewerten, weil Goslar Babelsbergs imposante Erfolgsserie von zehn Erfolgen in Folge stoppte. Der GSC wiederum hatte von den ersten zwölf Saisonspielen elf verloren, die Ausnahme stellte ein 3:2-Heimerfolg über den FC St. Pauli II am 3. Spieltag dar.
Mit zuletzt vier Remis hintereinander ist ein Aufwärtstrend bei Goslar zu erkennen. Allein: Er kommt wohl zu spät. Barjaktarevics Jungs haben noch immer zehn Zähler Abstand zum rettenden 14. Tabellenplatz und stehen abgeschlagen am Tabellenende der Regionalliga Nord.
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