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04.01.2008, 19:15

Ingolstadt: Böses Erwachen für Press

Alles klar mit Fink

Ein böses Neujahrserwachen gab es für Jürgen Press. Der Trainer wurde am 1. Januar beim Regionalligisten FC Ingolstadt überraschend von seinen Aufgaben entbunden. Der Verein teilte in einer Presseerklärung mit, dass der 43-Jährige beurlaubt wurde. Am Freitagabend bestätigten die Ingolstädter die Verpflichtung des Ex-Bayern-Profis Thorsten Fink als Nachfolger.

Vertrag bis 2009

Thorsten Fink
Verhandlungen erfolgreich: Thorsten Fink ist neuer Coach des FC Ingolstadt.
© imagoZoomansicht

Fink erhält beim FCI einen Vertrag bis 2009. Dass der bisherige Co-Trainer von Giovanni Trapattoni bei Red Bull Salzburg Wunschkandidat der Ingolstädter war, hatte FC-Sportdirektor Harald Gärtner bereits zuvor bestätigt.

Auch Fink selbst, der für die SG Wattenscheid, den Karlsruher SC und Bayern München 367 Bundesligaspiele bestritt, hatte sein Interesse bekundet: "Ich ziehe es in Erwägung, nach Ingolstadt zu wechseln. Es ist ein großes Ziel, in Deutschland als Cheftrainer zu arbeiten", sagte Fink zuvor dem österreichischen Internetanbieter "sportnet.at." Auch eines der letzten Hindernisse, die Freigabe durch seinen bisherigen Arbeitgeber Red Bull Salzburg, wurde schließlich überwunden. Fink: "Ich glaube, dass ich in Salzburg keine Aufstiegschancen mehr habe." Die offizielle Vorstellung des neuen FCI-Trainers wird am Samstag erfolgen.

Böses Erwachen für Press

Jürgen Press wurde am Neujahrstag überraschend der Stuhl vor die Tür gesetzt. Er hatte den FCI in der Saison 2005/06 aus der Bayernliga in die Regionalliga geführt und belegte dort mit seinem Team als Aufsteiger einen hervorragenden fünften Platz. Dies nährte Hoffnungen auf mehr, zumal der Coach vor der Saison eine Einkaufstour starten durfte und mit Neuendorf und Gerber sogar zwei Akteure aus der Bundesliga für seinen Kader gewinnen konnte.

Allerdings wurde Ingolstadt den hohen Erwartungen unter Press nicht ganz gerecht, vor allem zu Hause haperte es beim derzeitigen Tabellensechsten. Nur zwei Spiele konnten die Oberbayern im eigenen Stadion gewinnen, während in der Fremde eifrig Siege (6) und Punkte (20) gesammelt wurden.

Die Heimschwäche führte auch dazu, dass Press in die Kritik geriet. Zudem leistete er sich nach der 0:1-Niederlage gegen Regensburg Ende August einen Ausrutscher, indem er die Fans massiv verbal angriff. Eine Abmahnung folgte, der Trainer blieb aber im Amt.

Jürgen Press
Seine Zeit beim FCI ist Ende 2007 abgelaufen: Jürgen Press.
© imagoZoomansicht

Und er schien noch vor der Winterpause fest im Sattel zu sitzen. In einem Interview auf der Internetseite des FCI sinnierte der Coach noch über den bei drei Punkten Rückstand durchaus möglichen Aufstieg in die Zweite Liga und einen Teamchef Press, sollte er die Fußballlehrerlizenz nicht nebenbei machen können. Nun hat Press die Realität eingeholt.

 

kicker

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