Nach vier Unentschieden setzte es für Münster eine Niederlage in Sandhausen - und die erhitzte die Gemüter beim SC. Die Preußen hatten ihren Schuldigen gefunden: Schiedsrichter Thomas Metzen. "Unglaublich", monierte Clement Halet den Elfmeterpfiff in der 62. Minute. "Ein Spieler soll vor dem Torwart gestanden haben. Seit wann ist das verboten?", moserte Patrick Kirsch, dessen Kopfballtreffer zum 1:1 aberkannt worden war. "Einfach lächerlich", befand Patrick Huckle die Rote Karte gegen Vunguidica.
Die führt nun dazu, dass Münster drei Drittliga-Spiele ohne den Mittelfeldspieler, der vor der Saison von Kickers Offenbach kam und seitdem in 15 Spielen zweimal traf, auskommen muss. Das DFB-Sportgericht hat im Einzelrichter-Verfahren den 21-Jährigen wegen "rohen Spiels gegen den Gegner" gesperrt. Der Spieler, der schon gegen Babelsberg (1:1) am 5. Spieltag vom Platz geschickt wurde, hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.
Marc Fascher, der die Entscheidungen von Metzen ebenfalls anprangerte, wollte aber die Niederlage nicht alleine an dem Unparteiischen festmachen. Der Preußen-Trainer hatte aber auch gesehen, dass seine Elf zwar verbissen und kontrolliert gegen den Spitzenreiter verteidigte, allerdings im Offensivspiel eine ärmliche Vorstellung abgeliefert hatte.
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