Der Sport-Vermarkter Asap, zu dessen Klienten Real Madrid und Juventus Turin zählen, sei demnach auf der Suche nach einem entsprechenden Verein gewesen, um im deutschen Markt einen Einstieg zu finden. "Der Deutschland-Vertreter, Mario Reig Leffler, hat sich nach einem geeigneten Kandidaten im Amateursektor bei mir erkundigt, und da fiel mir nur ein Verein ein - 1. FC Magdeburg", sagte Schmidt gegenüber der Magdeburger Volksstimme.
Den Kontakt zum aktuellen Präsidium stellte er daraufhin zusammen mit dem früheren Präsidenten Eckhard Meyer her: "Das war vor etwa drei Wochen. Seitdem laufen die Verhandlungen, die mittlerweile weit fortgeschritten sind." Ein Abgesandter der Asap-Gruppe war bereits am Sonntag beim Testspiel der Magdeburger gegen Eintracht Braunschweig im Stadion, was die Vermutung Schmidts nur bestärkt.
Der Investor wolle in den kommenden fünf Jahren bis zu 30 Millionen Euro in den FC investieren, 3,5 Millionen allein in der kommenden Saison. Im Gegenzug sollten spanische Talente, die bei dem Vermarkter unter Vertrag stehen, die Möglichkeit bekommen, in Deutschland zu spielen. Zudem werde Asap helfen, den finanziell angeschlagenen Magdeburgern einen Trikotsponsor für die Rückserie zu beschaffen, der bereit ist, circa 200.000 Euro zu bezahlen.
"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und ein umfangreiches Informationspaket zusammengestellt", bestätigte Magdeburgs Pressesprecher Stephan Lietzow. Und: "Wenn das Angebot nicht seriös wäre, hätten wir uns damit nicht so intensiv beschäftigt." Aktuell belegt der FCM in der Regionalliga Nord nach einer enttäuschenden Hinrunde lediglich den 15. Platz. Dabei gewann das Team von Trainer Ronny Thielemann keines seiner neun Heimspiele und schoss in 17 Spielen gerade einmal 13 Tore.
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