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26.06.2018, 22:33

Ausgliederung der 1. Mannschaft des Regionalligaklubs

Viktoria Berlin macht Weg für Investoren-Einstieg frei

Der Weg für den Einstieg eines finanzstarken chinesischen Investors bei Regionalligist Viktoria Berlin ist frei. Am Dienstagabend sprachen sich die Mitglieder des zweimaligen Deutschen Meisters nach kicker-Informationen in aller Deutlichkeit für eine Ausgliederung der ersten Herrenmannschaft in eine Kapitalgesellschaft aus. Damit kann das ehrgeizige Projekt nun Fahrt aufnehmen.

Beschreitet neue Wege: Viktoria Berlin.
Beschreitet neue Wege: Viktoria Berlin.
© imagoZoomansicht

Vor vier Wochen hatte die Bild-Zeitung über den geplanten Einstieg der Advantage Sports Union (ASU) um Milliardär Alex Zheng berichtet, die dem Viertligisten in den kommenden Jahren angeblich eine hohe zweistellige Millionensumme zur Verfügung stellen will. Nach der Einigung zwischen dem Klub und dem chinesischen Sportvermarkter aus Hongkong, der auch in den französischen Erstligisten OGC Nizza und den US-Klub Phoenix Rising investiert, mussten allerdings noch Viktorias Mitglieder der Ausgliederung der ersten Herrenmannschaft aus dem Stammverein zustimmen. Dies war Voraussetzung für die Umsetzung des Deals.

Am Dienstagabend wurde diese Hürde genommen, der ambitionierte Plan erhielt eine überaus deutliche Mehrheit. Von den 121 anwesenden Mitgliedern auf der außerordentlichen, nicht-öffentlichen Versammlung in der Willi-Graf-Schule am Ostpreußendamm im Südwesten von Berlin sprachen sich nach kicker-Informationen 97,5 Prozent für die Ausgliederung aus. Damit wurde die laut Vereinssatzung erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit problemlos erreicht.

Mit RB Leipzig und Hoffenheim hat man gesehen, was möglich ist, wenn jemand kommt und langfristig plant. Dann kann in Berlin etwas Neues entstehen.Harald Sielaff, 2. Vorsitzender

In den kommenden Monaten soll nun die Ausgliederung vorangetrieben werden. Mittel- und langfristig will man ehrgeizige Ziele angreifen. "Die ASU zielt nicht darauf ab, dauerhaft 3. Liga zu spielen", hatte Viktorias Geschäftsführer Felix Sommer bereits vor gut einem Monat erklärt. Noch deutlicher war Harald Sielaff geworden. "Mit RB Leipzig und Hoffenheim hat man gesehen, was möglich ist, wenn jemand kommt und langfristig plant. Dann kann in Berlin etwas Neues entstehen", hatte der 2. Vorsitzende gesagt.

Macht Trainer Herbst weiter?

Zunächst aber muss der Deutsche Meister von 1908 und 1911, der die größte Jugendabteilung Deutschlands unterhält, die neue Saison planen. Ob Trainer Thomas Herbst, dessen Vertrag Ende Juni ausläuft, weitermacht, ist weiter ungewiss. Auch der Kader weist noch erhebliche Baustellen auf. Zuletzt war der Trainingsstart verschoben worden. All diese Aufgaben müssen nun zeitnah angegangen werden, beginnt die neue Saison in der Regionalliga Nordost doch bereits in viereinhalb Wochen.

Andreas Krühler

 
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Vereinsdaten

Vereinsname:FC Viktoria 1889 Berlin
Gründungsdatum:01.07.2013
Internet:http://www.viktoria-berlin.de/


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