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Schweiz

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Deutschland

 
Schweiz

1:3 (0:3)

Hinspiel: 1:1

Nach Hin- & Rückspiel: 2:4

Deutschland
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Schweiz
Deutschland
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












EM-Qualifikation: 3:1 im zweiten Play-off in der Schweiz

Holtby führt die Adrion-Elf nach Israel

Die deutsche U21 fährt zur EM 2013 nach Israel. Nach dem über weite Strecken sehr überzeugenden Auftritt und dem 3:1 in der Schweiz setzte sich die Adrion-Elf in Luzern gegen die Eidgenossen durch. Holtby als Torschütze und Vorbereiter, Sobiech sowie Polter belohnten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Das Hinspiel am vergangen Freitag in Leverkusen endete 1:1.

Jubel bei der deutschen Mannschaft: Das EM-Ticket ist durch einen überzeugenden Sieg in der Schweiz gelöst.
Jubel bei der deutschen Mannschaft: Das EM-Ticket ist durch einen überzeugenden Sieg in der Schweiz gelöst.
© picture-allianceZoomansicht

Der Schweizer U21-Nationalcoach Pierluigi Tami baute nach dem 1:1-Hinspiel in Leverkusen seine Anfangsformation auf zwei Positionen um: Der Coach musste den Rot-gesperrten Abwehrspieler Schär ersetzen, für ihn kam Koch in der Abwehrzentrale zum Zug. Zudem durfte Drmic von Anfang an für Seferovic ran - als Belohnung für sein Jokertor in Leverkusen.

DFB-Trainer Rainer Adrion baute seine erste Elf auf vier Positionen um: Im Sturm durfte Polter für Mlapa ran, Esswein wurde durch Bellarabi ersetzt. Zudem spielte der defensivere Moritz im Mittelfeld für Leitner und Thesker für den gesperrten Kirchhoff.

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Obwohl die Schweizer mit dem 1:1 auf dem Blatt mit leichten Vorteilen ins Spiel gingen, mussten beide Mannschaften im entscheidenden Play-off-Spiel auf Sieg spielen. Die deutsche Mannschaft setzte dies in der Anfangsphase beherzt um, war vor allem in den Zweikämpfen sehr präsent. In die Karten spielte der Adrion-Auswahl dabei natürlich der frühe Führungstreffer durch Holtby. Der Kapitän der DFB-Elf brachte eine Freistoßflanke vom rechten Strafraumeck rein, die an allen vorbeiflog und im langen Eck landete (8.).

Mit dieser Führung im Rücken entwickelte der deutsche Nachwuchs eine sehr selbstbewusste Spielanlage. Defensiv sehr kompakt, ballsicher, in der Offensive mit zahlreichen Positionswechseln und vor allem auch weiter mit dem Willen nachzulegen. Dies geschah dann erneut nach einem Holtby-Freistoß von rechts, der zwar zunächst noch bei einem Schweizer landete, doch von dort prallte die Kugel an Sobiechs Hinterkopf und von dort ins kurze Eck (20.). Diese beiden Gegentore schockten die Schweizer sichtlich - zwar hätten sie im direkten Gegenzug den Anschluss machen können (Sobiech blockte den freistehenden Drmic), doch danach dominierten nur noch die Deutschen. Den ersten Eckstoß der Schweizer gab es erst in der 43. Minute zu bestaunen, doch dieser verpuffte.

Kurz vor der Halbzeitpause setzten die Deutschen dann einen weiteren, vorentscheidenden Nadelstich. Nach Balleroberung im Mittelfeld schickte Holtby den schnellen Bellarabi auf die Reise, der uneigennützig den den Ball querlegte zu Polter, der am Fünfer mühelos zum 3:0 einschieben konnte (44.). Unmittelbar danach hätte der Schweizer Toko den Anschlusstreffer machen können, doch Keeper Leno parierte den Volleyschuss des Stürmers mit einem klasse Reflex.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts kamen die Schweizer wie erwartet sehr energisch aus der Kabine, mit Hajrovic und Buff wechselte Tami zwei frische Kräfte ein. Die Eidgenossen hatte auch einiige Halbchancen, aber die deutsche Defensive und das Mittelfeld agierten weiter konzentriert und diesmal weitestgehend fehlerfrei.

Auf der anderen Seite verlegte sich die deutsche U21 aufs Kontern. Polter hätte beinahe sein zweites Tor erzielt, doch er brachte den Lupfer frei vor Bürki nicht über den Schweizer Schlussmann hinweg.

Polter trifft zum zwischenzeitlichen 3:0 für die deutsche U21.
Polter trifft zum zwischenzeitlichen 3:0 für die deutsche U21.
© picture-allianceZoomansicht

In den letzten 20 Minuten erhöhten die Schweizer den Druck und kamen auch zu immer besseren Chancen: Leno konnte gegen Buff gerade noch retten, doch kurz darauf wurde die Tami-Elf belohnt: Buff bediente Drmic, der Sobiech stehen ließ und überlegt zum 1:3 einschob (75.). Nun witterten die Schweizer Morgenluft und schnürten die Deutschen phasenweise ein. Doch zu mehr als diesem einen Tor sollte es nicht reichen, so dass die DFB-Junioren verdient das Ticket für die EM im kommenden Jahr in Israel lösen.

In den letzten Sekunden des Spiels streiften sich die Ersatzspieler und die bereits ausgewechselten Akteure wie schon in Leverkusen beim Hinspiel das Nationaltrikot mit der Nummer 7 von Boris Vukcevic über, der vor einigen Wochen schwer mit dem Auto verunglückte.

Die deutsche U21 bestreitet ihr nächstes Länderspiel am 14. November 2012 gegen die Türkei.

16.10.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Schweiz
Aufstellung:
Bürki (4)    
Widmer (5) , 
P. Koch (5) , 
Affolter (4,5) , 
Daprela (5)    
Abrashi (5)    
Wiss (4)    
Kasami (4)    
Bundebele Toko (5)    
Zuber (4,5) - 
Drmic (2)    

Einwechslungen:
46. Buff (2,5)     für Kasami
46. Hajrovic (3,5) für Bundebele Toko
68. Seferovic für Wiss

Trainer:
Tami
Deutschland
Aufstellung:
Leno (2) - 
S. Jung (3) , 
L. Sobiech (2)    
Thesker (3)    
Jantschke (3)    
Moritz (3) - 
Rudy (2,5) , 
Holtby (1)        
Beister (3)    
Bellarabi (3)    
Polter (2,5)        

Einwechslungen:
63. Esswein für Bellarabi
78. Mlapa für Beister
90. Funk für Polter

Trainer:
Adrion

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Holtby (8., direkter Freistoß, Linksschuss)
0:2
L. Sobiech (20., Kopfball, Holtby)
0:3
Polter (45., Linksschuss, Bellarabi)
1:3
Drmic (75., Linksschuss, Buff)
Gelbe Karten
Schweiz U 21:
Buff
(1. Gelbe Karte)
,
Daprela
(1.)
,
Abrashi
(2.)
Deutschland U 21:
Jantschke
(2. Gelbe Karte)
,
Thesker
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
16.10.2012 17:30 Uhr
Stadion:
Swissporarena, Luzern
Zuschauer:
10277
Spielnote:  3
die frühzeitige Entscheidung nach teils sehenswerten Spielzügen raubte der Partie Brisanz und beiderseits letzte Konsequenz.
Chancenverhältnis:
3:5
Eckenverhältnis:
8:5
Schiedsrichter:
Matej Jug (Slowenien)   Note 3
keine entscheidenden Fehler, aber unsicher bis wankelmütig in der Zweikampfbeurteilung.
Spieler des Spiels:
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