Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
Seite versenden

Deutschland
Schweiz
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.














Torhüter Leno und Bürki in bestechender Form

Joker Drmic schockt DFB-Elf in Unterzahl

Die U21-Nationalmannschaften Deutschlands und der Schweiz haben sich in einem hochspannenden Play-off-Hinspiel 1:1 getrennt. Die DFB-Elf spielte erfrischend nach vorne und hatte mehrfach die Chance zur Führung. Im zweiten Durchgang kamen die Eidgenossen dann immer besser auf. Nach einem offenen Schlagabtausch ging Deutschland per Elfmeter in Führung, dann antwortete die Schweiz in Unterzahl.

Im Vergleich zum 4:4 in Bosnien-Herzegowina stellte DFB-Trainer Rainer Adrion auf vier Positionen um: Kapitän Holtby kehrte genauso wie der angeschlagene Jantschke (Sprunggelenkkapsel) in die Startelf zurück. Auch Beister und Esswein durften von Beginn an ran. Dafür rotierten Sorg und Funk aus der Mannschaft. Herrmann (Zerrung) und der verunglückte Vukcevic (Verkehrsunfall) fehlten verletzt. Taktisch ließ der Bundestrainer offensiv im 4-3-3-System agieren.

Mlapa hat die frühe Chance

Alexander Esswein & Fabian Schär
Gut verteidigt: Der Schweizer Fabian Schär (re.) klärt einen Wimpernschlag vor dem einschussbereiten Alexander Esswein.
© Getty ImagesZoomansicht

Eine gewisse Nervosität konnten beide Teams nicht ablegen. Während die Schweiz in der Anfangsphase auf Ballsicherung aus war, machte Deutschland genau das richtige und drängte sofort nach vorne. Beister flankte von rechts gefährlich nach innen, wo Verteidiger Schär noch abfälschte, sodass Mlapa am zweiten Pfosten zu überrascht war, um aus drei Metern einzunicken (4.).

Dieser Auftakt gab der Adrion-Truppe Selbstvertrauen: Die U21 spielte weiter druckvoll nach vorne, scheiterte aber immer wieder an gut verteidigenden Schweizern, die im letzten Moment ein Bein dazwischenstellten. Nur Esswein kam zum Abschluss, als er eine Flanke direkt abnahm und nur knapp vorbeischoss (14.).

- Anzeige -

So dominierte Deutschland weite Strecken der ersten Hälfte. Von der Schweiz kam abgesehen von wenigen Standards und Flanken nichts Zählbares. Einzig Zuber wurde in einer Szene nicht von Kirchhoff bewacht und zog aus zwölf Metern aus der Drehung ab. Leno parierte sicher (22.).

Mit fortschreitender Spieldauer stellten sich die Eidgenossen immer besser auf die deutschen Angriffswellen ein. Diese wurden folglich immer weniger. Beide Mannschaften versuchten sich mit leidenschaftlichen Zweikämpfen im Mittelfeld einen Feldvorteil zu erarbeiten. Dabei neutralisierten sich die beiden Kontrahenten. Die letzte Chance vor der Halbzeit verzeichneten die Schweizer: Kasami zog aus knapp 20 Metern ab und zwang Leno zu einer Glanzparade (36.).

Torhüter Leno und Bürki überragen

Nach dem Seitenwechsel schien zunächst die Schweiz das Heft in die Hand zu nehmen. Dem Aufbäumen der Gäste setzte die DFB-Auswahl ein fünfminütiges Powerplay antgegen. Währenddessen hatte Mlapa die Chance zur Führung, scheiterte aus spitzem Winkel aber an einer Bürki-Parade (53.).

Die Schweiz hielt mit Offensivfußball dagegen uns so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten: Der von der deutschen Defensive nicht zu bändigende Zuber spielte quer in den Strafraum auf Abrashi, der aus 13 Metern an Leno scheiterte und auch im Nachschuss an einer unglaublichen Parade des Leverkusener Schlussmanns scheiterte (56.). Auf der anderen Seite machte es Torwart Bürki genauso spektakulär: Beister flankte auf Mlapa, dessen Direktabnahme fischte der Keeper trotz entgegengesetzter Laufrichtung aus kurzer Distanz aus dem kurzen Eck (61.).

Rudy behält die Nerven und trifft vom Punkt

Dieser Spielphase mit erhöhtem Puls und Blutdruck folgte ein zerfahrener Abschnitt. Beide Trainer tauschten Personal. So ging der Spielfluss ein wenig verloren.

Erst in der Schlussphase zog das Tempo noch einmal spürbar an und der eingewechselte Polter seinem Bewacher davon: Der Stürmer war frei vor Bürki, doch Schär holte ihn von hinten von den Beinen. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt und schickte Schär wegen einer Notbremse mit Rot vom Feld. Rudy übernahm Verantwortung, behielt die Nerven und versenkte den Elfmeter rechts unten (82.).

Kirchhoff schläft - Drmic gleicht aus

Das Ende der Partie? Nein! Die Schweiz warf in Unterzahl noch einmal alles nach vorne. Kasami überlief Holtby am rechten Flügel und flankte von der Grundlinie nach innen. Dort ließ Kirchhoff den eingewechselten Drmic gewähren, der sich bedankte und aus sechs Metern zum Ausgleich einköpfte (87.). Deutschland wirkte erst schockiert und mobilisierte die letzten Kräfte für einen Konter: Joker Bellarabi scheiterte aber am starken Bürki (90.+4) mit einem Schuss aus 18 Metern.

Am Dienstag (Anstoß 17.30 Uhr) treffen sich die beiden Teams zum Rückspiel Luzern. Die Schweiz hat durch das 1:1 eine gute Ausgangsposition.

12.10.12
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Deutschland
Aufstellung:
Leno (1,5) - 
S. Jung (3,5) , 
Kirchhoff (5)    
L. Sobiech (3) , 
Jantschke (2,5) - 
Rudy (2,5)    
Leitner (4,5)    
Holtby (4,5)    
Beister (2) , 
Esswein (3,5)        
Mlapa (2)    

Einwechslungen:
46. Bellarabi (3) für Esswein
73. Polter für Mlapa
80. Volland für Leitner

Trainer:
Adrion
Schweiz
Aufstellung:
Bürki (1)    
Widmer (4) , 
Schär (5)    
Affolter (4) , 
Daprela (5) - 
Wiss (3)        
Abrashi (3) - 
Kasami (2)    
Zuber (2) - 
Bundebele Toko (3,5)        
Seferovic (4)    

Einwechslungen:
73. Drmic     für Seferovic
75. Buff für Wiss
84. P. Koch für Bundebele Toko

Trainer:
Tami

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Rudy (82., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Polter)
1:1
Drmic (87., Kopfball, Kasami)
Rote Karten
Deutschland U 21:
-
Schweiz U 21:
Schär
(81., Notbremse, Polter)

Gelbe Karten
Deutschland U 21:
Esswein
(1. Gelbe Karte)
,
Kirchhoff
(2.)
Schweiz U 21:
Bundebele Toko
(1. Gelbe Karte)
,
Kasami
(3.)
,
Wiss
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
12.10.2012 18:00 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
7382
Spielnote:  3
intensiv geführtes, spannendes Spiel mit zahlreichen Torszenen, aber auch vielen unnötigen Passfehlern und Missverständnissen.
Chancenverhältnis:
10:6
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Antonio Mateu Lahoz (Spanien)   Note 2
lag beim Strafstoß richtig, ahndete aber klare Fouls gegen Leitner (12.) und Beister (20.) nicht.
Spieler des Spiels:
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -