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14.10.2008, 18:01

Hitzlsperger ist heiß - Ballack fehlt im Abschlusstraining

"Man darf sich nie ausruhen"

Der neu entbrannte Konkurrenzkampf um die Plätze in der Startaufstellung scheint Thomas Hitzlsperger nichts auszumachen - im Gegenteil. Bei der Pressekonferenz am Dienstag sagte der Stuttgarter Mittelfeldspieler: "Es ist genau diese Situation eingetroffen, dass wir da einen großen Konkurrenzkampf haben. Es stehen vier, fünf Spieler zur Auswahl. Ich hoffe, dass das so bleibt."

Sieht Konkurrenzdruck außerordentlich positiv: Thomas Hitzlsperger..
Sieht Konkurrenzdruck außerordentlich positiv: Thomas Hitzlsperger.
© dpaZoomansicht

Diese nur auf den ersten Blick überraschende Aussage erklärte "the hammer" mit den Worten: "Mich spornt das an, ich will mich immer weiter verbessern." Und weiter: "Jeder zieht sich in seinen Leistungen hoch. Man darf sich nie ausruhen." Ballack, Frings, Rolfes, künftig wohl auch noch der Schalker Jones - die Konkurrenz sieht der VfB-Kapitän überaus positiv.

Der 26-Jährige gehörte gegen Russland (2:1) zur Startelf - der 31-jährige Frings musste auf der Bank Platz nehmen. Platzhirsche gibt es bei Löw nicht mehr, das bekommen gerade auch die Routiniers zu spüren. Nach der Verletzung von Robert Enke (31) gibt es neben Frings mit Michael Ballack (32) und Miroslav Klose (30) ohnehin nur noch zwei Spieler in den Dreißigern im Kader. Hitzlsperger: "Das Wort Stammplatz kann man nicht mehr gebrauchen. Der Trainer gibt keine Garantien, du musst ständig auf der Hut sein." Gegen Wales würde er - wenn er denn aufgestellt wird, gerne wieder den Part neben DFB-Kapitän Ballack übernehmen: "Es ist nicht unangenehm, Lücken stopfen zu müssen, wenn er nach vorn geht."

Bierhoff als "Ballack-Fan"

Wenn Ballack, dem wieder einmal seine Wade zu schaffen macht, rechtzeitig fit werden sollte. DFB-Teammanager Oliver Bierhoff konnte den Journalisten keine zu großen Hoffnungen machen: "Er wird weiter im Hotel von unseren Ärzten und Physiotherapeuten intensiv behandelt, man kann aber noch keine Prognose abgeben. Natürlich hoffen wir alle, dass er am Mittwochabend topfit die Mannschaft aufs Feld führen kann." Am Abschlusstraining in Düsseldorf nahm der Mittelfeldmann des FC Chelsea am Dienstagabend nicht teil.

Als Alternative steht Torsten Frings bereit, Bierhoff hält aber auch weitergehende Veränderungen in der Startelf für möglich: "Es könnte einiges dafür sprechen, dass Joachim Löw auf frische und motivierte Spieler setzt, die gegen Russland nicht zum Zug gekommen sind." Trotz des teilweise öffentlich ausgetragenen Streits mit seinem Kapitän weiß Bierhoff natürlich, wie wichtig Ballack für das Team ist: "Es fällt nicht schwer, sportlich ein Ballack-Fan zu sein." Das "Thema", wie der Manager seine Meinungsverschiedenheit nannte, sei nun "beseitigt".

Etwas optimistischer als Bierhoff hinsichtlich eines Ballack-Einsatzes äußerte sich Miroslav Klose. "So weit ich informiert bin, ist es nicht ganz so schlimm." Die jüngeren Spieler im Team sieht der Bayern-Stürmer in einem wichtigen "Lernprozess": "Junge Spieler müssen begreifen, dass sie auch im nächsten Spiel wieder die Laufbereitschaft haben."

Dass man trotz der guten Leistung vom Samstag gegen Wales nicht im Vorbeigehen gewinnen könne, mache Löw seinen Spielern immer wieder klar. Wichtig sei es, "dass wir mit einem guten Polster in die lange Pause bis zum nächsten Qualifikationsspiel gehen". Bis zum 28. März steht keine Pflichtpartie mehr auf dem Programm, erst dann geht es in Leipzig gegen Liechtenstein weiter.

Kritik an Schalke-Manager Müller

Nur noch am Rande ein Thema ist im DFB-Team der ungewöhnliche Abgang von Kevin Kuranyi. Bierhoff verteidigte die Entscheidung von Bundestrainer Löw, den Schalker künftig nicht mehr nominieren zu wollen und kritisierte in diesem Zusammenhang Aussagen von Schalke-Manager Andreas Müller: "Ich habe nicht ganz so viel Verständnis für diese Aussagen, auch wenn ich verstehe, dass ein Manager seinen Spieler schützen will. Aber es ist unstrittig, dass das Verhalten von Kevin nicht zu tolerieren ist", so Bierhoff. Zwar sei es offensichtlich, dass Kuranyi die ganze Angelegenheit nahe gegangen sei. Man dürfe ihn auch nicht "ein Leben lang dafür verdammen. Aber die Art und Weise war nicht richtig." Er wünsche dem Stürmer "auch weiterhin das Beste". "Er hat sich hier bei uns immer gut verhalten, auch während der Europameisterschaft, wo er eine schwierige Situation hatte."

14.10.08
 

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