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04.07.2018, 10:20

Internationale Pressestimmen zu den Achtelfinalspielen am Dienstag

"Ein neues England" - "Unsere historischen Jungs"

Das Viertelfinale steht, England ist dabei. Und das, obwohl die Three Lions gegen Kolumbien ins Elfmeterschießen mussten. Die Southgate-Elf besiegte das Trauma und wurde entsprechend in der heimischen Presse gefeiert. "Yes, we can", titelte der "Guardian", "Endlich" schrieb der "Daily Telegraph". In Kolumbien reagierten die Medien gespalten auf das Aus, in der Schweiz nicht. Dort saß der Stachel des Schmerzes tief. Die internationalen Pressestimmen im Überblick...

Außer Rand und Band: England kommt nach einem Elfmeterschießen weiter.
Außer Rand und Band: England kommt nach einem Elfmeterschießen weiter.
© Getty Images

Kolumbien - England i.E. 3:4

ENGLAND

"The Sun": "Unsere historischen Jungs: England gewinnt ein Elfmeterschießen - eine Überschrift, von der Sie niemals gedacht hätten, dass sie sie lesen."
"Guardian": "Yes, we can. England hat ein weltweites Publikum daran erinnert, dass entgegen des Eindrucks, den sie die vergangenen 30 Jahre hinterlassen haben, doch wissen, wie man ein Elfmeterschießen gewinnt."
"Daily Telegraph": "Glaube. Ja, England hat wirklich ein Elfmeterschießen gewonnen."
"i": "Ein neues England"
"Daily Express": "Endlich. Nach 22 Jahren des Schmerzes gewinnen Southgates Löwen endlich ein Elfmeterschießen, um sich den Showdown mit Schweden zu verdienen."
"Daily Mail": "Die Nation bricht in Freude aus, als unser Torwart-Held hilft, Kolumbien im ALLERERSTEN erfolgreichen WM-Elfmeterschießen zu bezwingen."
"BBC": "Gareth Southgates England-Team hat alle Tests bestanden."
"The Times": "Sieg für 23 Männer, eine Katharsis (Befreiung von seelischen Konflikten) für ein ganzes Land. Und im Mittelpunkt von allem steht die beeindruckende Figur von Gareth Southgate."
"Daily Mirror": "Bringt die Schweden ins Spiel ... Die Löwen brüllen!"
"Independent": "Daran haben wir doch nicht gezweifelt, oder?"

KOLUMBIEN

"El Tiempo": "Kolumbien: Abschied von der WM in Russland mit Ehre, aber ohne Ruhm."
"El Espectador": "Keine Sorge, es gibt eine Zukunft für Kolumbiens Nationalmannschaft."
"Fiebre de Fútbol": "England hat die Angst Kolumbiens gespürt und, wie ein Hai das Blut schmeckt, mit all seinen Waffen angegriffen."
"El Pais": "Die Elfmeter-Lotterie hat in diesem Fall die Engländer bevorzugt und wir wurden auf dem Weg in die letzten Runden zurückgelassen... In Summe gab es Positives und andere Dinge, die in Zukunft nicht wiederholt werden sollen."
"El Deportivo": "Der Traum in Russland ist vorbei."
"El Nuevo Día": "Kolumbien nimmt heldenhaft und stolz Abschied von Russland und hat einen Eindruck hinterlassen."

Schweden - Schweiz 1:0 (0:0)

SCHWEIZ

"Blick": "Man kann und darf ein WM-Achtelfinale verlieren. Aber nicht so. Nicht so billig. Es ist ein Rückfall in bewältigt geglaubte Zeiten. Versagt haben vor allem die, die enormes Selbstvertrauen besitzen und für sich in Anspruch nehmen, Weltklassefußballer zu sein. Ein Granit Xhaka, ein Xherdan Shaqiri. Einfluß hatten sie keinen. Leaderfiguren waren sie schon gar nicht."
"Neue Zürcher Zeitung": "Den Schweizern fehlten die Kraft in den Beinen, der Drang im Herzen, die Ideen im Kopf. Ihnen fehlte die Wut im Bauch. Sie siechten der Niederlage in einem eigenartigen Trott entgegen. Die 0:1-Niederlage im Achtelfinale gegen limitierte Schweden legt die Schwächen des Schweizer Nationalteams offen: Es ist zu langsam, um den Fußball zu spielen, der dem Trainer Vladimir Petkovic vorschwebt. Und mental zu fragil."
"Basler Zeitung": "Wie konnten sie dieses Achtelfinale bloß verlieren? Sie sind nicht so gut, wie sie selbst meinen und sagen. Wer diese Schweden nicht besiegt, der braucht bis auf Weiteres nicht zu hoffen, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen, von dem er schon so lange redet."
"Aargauer Zeitung": "Der ewige Stillstand: Die Schweiz verpasst eine weitere riesige Chance. Wer sich Gedanken darüber gemacht hat, wie offen das WM-Tableau ist, wie nahe vielleicht sogar der Halbfinal- oder ein Final-Einzug war, der schämt sich hinterher dafür. Die Schweiz hat auf dieser Bühne nichts verloren. Vladimir Petkovic ist 2014 angetreten, um als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld die Schweiz weiterzuentwickeln. Zum heutigen Zeitpunkt gilt die nüchterne Erkenntnis: Petkovic hat es nicht geschafft. Die Schweizer sind kein bisschen weiter als zuvor."

SCHWEDEN

"Aftonbladet": "Ein Team, das alles zu meistern scheint, was die Fußball-Welt ihm in den Weg stellt".

dpa

 
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