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13.08.2013, 13:30

Fragezeichen hinter Reus und Gündogan

Löw: Gomez und Klose bleiben erste Wahl

Die Stürmerfrage stand bei der Pressekonferenz des DFB am Dienstagmittag im Vordergrund. Bundestrainer Joachim Löw bekräftigte noch einmal, dass die Italien-Legionäre Miroslav Klose (Lazio Rom) und Mario Gomez (AC Florenz) auch in der WM-Saison seine erste Wahl bleiben. Hinter dem Duo sieht er aber Leverkusens Stefan Kießling und den Neu-Mönchengladbacher Max Kruse.

Joachim Löw und Mario Gomez
Gemeinsam Richtung Brasilien: Bundestrainer Joachim Löw (li.) und Mario Gomez am Montag in Mainz.
© imagoZoomansicht

Allerdings ist noch nicht klar, mit welcher Sturmformation Deutschland in Kaiserslautern beginnen wird. Löw will erst die letzten Eindrücke vom Training am Abend abwarten, um anschließend seine Entscheidung zu treffen. Sicher ist aber, dass sowohl Klose als auch Gomez zum Einsatz kommen werden. Denn Löw plant, wie schon häufiger in den Testspielen, sein gesamtes Wechselkontingent auszuschöpfen. So wird wohl jeder eine Halbzeit lang auf Torejagd gehen, aller Voraussicht nach wird Klose an alter Wirkungsstätte beginnen.

Den Wechsel Gomez' zum AC Florenz sieht der Bundestrainer positiv: "Ich habe ihn nicht zu einem Wechsel aufgefordert, aber in seiner Entscheidung bestärkt", sagte Löw. Für Mario "sei es nicht wichtig, wo er spielt, sondern dass er spielt". Denn wenn Gomez das Vertrauen des Trainers und der Mannschaft habe, genügend Spielpraxis bekomme und dadurch seinen Rhythmus fände, könnte er zu einer "Tormaschine" werden.

Kießling und Kruse erste Alternativen

Falls nichts gravierendes mehr passiere, sind Gomez und Klose im WM-Jahr erste Wahl. Gleich dahinter nannte Löw Leverkusens Stefan Kießling und den Neu-Mönchengladbacher Max Kruse als erste Alternativen, sollte es einen Ausfall geben. Besonders der Name des letztjährigen Gewinners der kicker-Torjägerkanone kam doch überraschend, verzichtete Löw trotz dessen überragender Torquote konsequent auf Kießling.

Dass sich im Nachwuchsbereich momentan keine "klassischen Mittelstürmer" mehr herauskristallisieren, stellt für Löw kein Problem dar. Vielmehr habe es im Fußball in den letzten Jahren eine Entwicklung gegeben, wonach auch andere Spielertypen auf der zentralen Stürmerposition eingesetzt werden.

Stichwort Spanien, Stichwort "falsche Neun". "Technisch beschlagene, wendige und flinke Spieler, die sich den Innenverteidigern entziehen können, sind eine Option geworden", so Löw. Und mit Mario Götze steht Löw ein solcher Typus zur Verfügung, auch Dortmunds Marco Reus wäre denkbar.

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Fragezeichen hinter Reus und Gündogan

Ob Reus und sein Klubkollege Ilkay Gündogan aber überhaupt spielen können, steht noch nicht fest. Reus hat sich am Montag einen Infekt eingefangen. Löw berichtete, dass der 24-Järige sich auf dem Weg der Besserung befindet und am Abend das Abschlusstraining auf jeden Fall aufnehmen werde. "Ob er es dann aber auch durchhält, ist noch nicht sicher", so der Bundestrainer.

Mittelfeldspieler Gündogan zwickt der Rücken, weswegen der 22-Jährige bereits Spritzen erhielt. Laut Löw soll Gündogan zumindest an den Aufwärmübungen vor dem eigentlichen Training mitmachen. Sollte er dabei aber erneut Schmerzen verspüren, wird es mit seinem Einsatz nichts werden.

Körperlich wahnsinnig robust, sie schonen weder sich selbst noch den Gegner.Bundestrainer Joachim Löw über Paraguay

Löw sieht die Partie gegen Paraguay am Mittwochabend im ausverkauften Kaiserlauterer Fritz-Walter-Stadion (20.45 Uhr, LIVE! auf kicker.de) als echten Prüfstein an. Bewusst wurde auf eine Mannschaft aus Südamerika gesetzt, um eine andere "Fußballkultur" kennenzulernen. Diese auf "Samba-Fußball" zu reduzieren, sei jedoch "ein Irrglaube". Wie Ecuador - vom DFB Ende Mai 4:2 bezwungen - und Chile, auf das die DFB-Auswahl im März treffen wird, sei Paraguay "körperlich wahnsinnig robust, sie schonen weder sich selbst noch den Gegner".

Löw kündigte an, im Laufe der WM-Vorbereitung verstärkt auf außereuropäische Gegner zu setzen. Dies können sowohl südamerikanische Teams sein, aber auch ein Testspiel gegen eine asiatische Mannschaft schwebt ihm vor.

Zunächst aber steht nach dem Paraguay-Spiel die WM-Qualifikation im September/Oktober auf dem Programm. Der Auftrag Löws an sein Team ist eindeutig: "Ich will ungeschlagen und als Erster nach Brasilien reisen!", so der Bundestrainer.

Video zum Thema
kicker.tv - Hintergrund- 12.08., 16:37 Uhr
Löw stimmt Nationalelf auf WM-Saison ein
Bundestrainer Joachim Löw bittet zum ersten Testspiel der neuen Länderspiel-Saison. An dessen Ende steht die Weltmeisterschaft in Brasilien, so dass die Spieler ab Mittwoch, wenn die DFB-Auswahl in Kaiserslautern auf Paraguay trifft, schon Punkte sammeln können für die die WM 2014.
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13.08.13
 

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